Kategorien-Archiv Institution

Foto: Konrad Hirsch
VonJudith Brückmann

Staatliche Ballettschule Berlin

Die Staatliche Ballettschule Berlin gehört zu den führenden Ausbildungsinstitutionen für professionellen Bühnentanz. Studierende und Lehrende aus der gesamten Bundesrepublik und aus über 25 weiteren Nationen begegnen hier einander achtungsvoll, um miteinander die Weltsprache des Tanzes täglich weiter zu perfektionieren und so zu künstlerischer Meisterschaft und technischer Virtuosität, tänzerischer Kreativität und darstellerischer Reife zu gelangen. Ein pädagogisches Konzept, das den Wechsel von künstlerisch-praktischen und allgemeinbildenden Fächern erfolgreich realisiert, ermöglicht den jungen Studierenden, sowohl den „Bachelor of Arts“ als auch das Abitur zu erlangen. Der gemeinsam mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin angebotene Bachelor-Studiengang Bühnentanz ist in Deutschland einmalig. Seit 2017 gibt es das Landesjugendballett Berlin an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Es tritt als Jugendbotschafter Berlins im nationalen und internationalen Rahmen auf. > MEHR

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Foto: Mohamad Abbasi
VonJudith Brückmann

Invisible Center of Contemporary Dance, Teheran

Das Invisible Center of Contemporary Dance in der iranischen Hauptstadt Teheran wurde 2010 von Mohamad Abbasi gegründet. Es bündelt verschiedene Aktivitäten und Events wie Workshops, Jamsessions, Forschungsformate, Filmprojektionen und das Underground Dance Festival UNTIMELY. Hauptziel des Zentrums ist es, den zeitgenössischen Tanz im Iran bekannt zu machen und Interessierten einen Zugang zu ermöglichen. Über 700 junge Menschen haben bisher an den Aktivitäten teilgenommen. Die meisten Teilnehmenden haben einen theaterpraktischen Hintergrund und möchten ihre Kenntnisse im Bereich der Bewegung vertiefen und erweitern. Das ICCD repräsentiert so eine im Iran relativ neue Kunstform, die in den Jahrzehnten ihrer Marginalisierung und Unterdrückung keine Möglichkeit zur Weiterentwicklung hatte und von daher fast vollständig aus der iranischen Kunst verschwunden ist. Gerade in seinen zeitgenössischen Spielarten hat der Tanz aber im Iran ein ungemein hohes Potenzial. Nachdem sich die Kunstform über lange Zeit selbst zensieren und auf die pure Repräsentation von Form und Ästhetik beschränken musste, eröffnen neue Initiativen wie das Tanzfestival UNTIMELY nun einen Raum, in dem diese Mauern zu Einsturz gebracht und neue Formen szenischer Kunst gezeigt und analysiert werden können.

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Foto: Christian Nielinger
VonJudith Brückmann

Zentrum für Zeitgenössischen Tanz, HfMT Köln

Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz ist ein interdisziplinäres Zentrum für künstlerische und wissenschaftliche Forschung. Ausgehend von der Tanzpraxis erweitert das ZZT in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Partnern das Wissen um Körper, Bewegung, Tanz und Performance und entwickelt künstlerische, vermittelnde sowie wissenschaftliche Veranstaltungsformate. Beheimatet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln orientiert es sich mit seinen Curricula an einer zeitgenössischen Lebenswirklichkeit, in der Interdisziplinarität als wirksames Werkzeug verstanden wird und Studierenden spartenübergreifende Perspektiven eröffnet werden.  Auf Positionen künstlerischer Tanzpraxis und Perspektiven der Tanzvermittlung und Tanzwissenschaft reflektierend, entwickeln Studierende künstlerisch-praktische und gleichsam wissenschaftlich-forschende Ansätze und lernen, diese im Berufsfeld zu artikulieren. > MEHR

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Foto: Day Kol
VonJudith Brückmann

Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München

Die Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München steht seit über 50 Jahren für eine solide und umfassende Ausbildung. Seit 2011 bieten wir die Ausbildung zum Berufstänzer als sechssemestrigen Bachelorstudiengang an. Davor kann ein Jungstudium belegt werden, das die jungen Eleven auf den Bachelor vorbereitet. In der heutigen Tanzberufsausbildung dürfen neben dem Klassischen Tanz Elemente des Modernen und Zeitgenössischen Tanzes nicht fehlen. Die Ballett-Akademie setzt auf ein breitgefächertes Ausbildungskonzept, das auch theoretische und interdisziplinär ausgerichtete Fächer integriert. Die Ballett-Akademie bietet folgende Lehrveranstaltungen an: Klassischer Tanz, Spitze/Tanztechnik, Pas de deux , Bühnenpraxis, Moderner/Zeitgenössischer Tanz , Charaktertanz, Historischer Tanz, Schauspiel, Musiktheorie, Tanzmedizin inklusive tanzspezifischem Körpertraining, Tanzgeschichte. > MEHR

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Foto: Bart Grietens
VonJudith Brückmann

P.A.R.T.S., Brüssel

P.A.R.T.S. ist eine internationale Hochschule für zeitgenössischen Tanz und Choreographie mit Sitz in Brüssel. Gleichzeitig versteht sich P.A.R.T.S. selbst als Kunstprojekt, das sich an der künstlerischen Praxis seiner Gründerin Anna Teresa De Keersmaeker orientiert. Als Zukunftslabor will die Hochschule ihre Studierenden dazu befähigen, unabhängige und kreative Künstlerinnen und Künstler zu werden. Dafür hat P.A.R.T.S. zwei eigenständige Programme eingerichtet. Der dreijährige Training Cycle bietet zukünftigen Tänzerinnen und Tänzern sowie Choreographinnen und Choreographen eine Berufsausbildung, die theoretische und praktische Grundlagen des zeitgenössischen Tanzes vermittelt und dabei einen Fokus auf das körperliche Bewusstsein, die Entwicklung kreativer und kompositorischer Fähigkeiten, den Kenntniserwerb in den Bereichen Theater und Musik und die theoretische Reflexion legt. Das einjährige Programm „Research Studios“ hingegen richtet sich an Choreographinnen und Choreographen und Praktikerinnen und Praktiker, die ihre Berufserfahrung durch künstlerische Forschung vertiefen wollen. Dabei wird jedem Jahrgang ein übergreifendes Thema zugeordnet, das in Workshops, Seminaren und kreativen Projekten der Teilnehmenden umgesetzt und vertieft wird. > MEHR

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Foto: Bill Cannon
Foto: Bill Cannon
VonJudith Brückmann

University of the Arts School of Dance, Philadelphia

Das Grundstudium (Bachelor of Fine Arts) der University of the Arts School of Dance Philadelphia steht einer disziplinarisch organisierten Tanzhochschule in Sachen fachlicher Präzision und Konsequenz in nichts nach, bindet darüber hinaus aber die Studierenden in einen offenen Dialog über die eigene Praxis ein und schätzt die studentischen Standpunkte als Katalysatoren neuer und kritischer Perspektiven. Diese partizipatorische Ausrichtung bewahrt die Möglichkeit eigener Lernwege und erlaubt es den Studierenden, auf vielfältige Weise zu ergründen, was sie studieren wollen, wie sie ihre Praxis gestalten möchten und wie sie in einen Forschungsprozess einsteigen können, der zu Kooperation, Austausch und Differenz einlädt. 2018 wurde zusätzlich zum Grundstudium ein neuer international ausgerichteter Masterstudiengang (Master of Fine Arts) ins Leben gerufen. > MEHR

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Foto: Andreas Reeg
VonJudith Brückmann

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Der Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz – ZuKT der HfMDK Frankfurt am Main ist im Fachbereich 3 Darstellende Kunst angesiedelt und beinhaltet die Studiengänge BAtanz, MA CoDE – Master Contemporary Dance Education und MA CuP – Master Choreographie und Performance. Die Förderung des Zeitgenössischen Kunstschaffens ist eine der Kernaussagen im Leitbild der HfMDK Frankfurt am Main. Das spiegelt sich auch im Profil der Studiengangs BAtanz wider. Ziel ist die Ausbildung und individuelle Förderung von kreativen, ausdrucksstarken Tänzerpersönlichkeiten, die über ein großes tanztechnisches Spektrum sowohl im klassischen als auch im zeitgenössischen Bereich verfügen und ihre Qualitäten souverän einsetzen können. Sie haben Fähigkeiten entwickelt künstlerische Arbeitsprozesse kreativ mitzugestalten und sind in der Lage über sich und die Kunstform Tanz im interdisziplinären wie im historischen und gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren. Im Verlauf des Studiums werden die Studierenden ermutigt und unterstützt soziales und politisches Engagement zu entwickeln, sich selbstbewusst und verantwortlich in Gruppen einzubringen und Gruppenprozesse positiv mitzugestalten. > MEHR

 

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Foto: École des Sables
VonJudith Brückmann

École des Sables, Toubab Dialaw

Als internationales Zentrum für traditionellen und zeitgenössischen Tanz in Afrika ist die École des Sables im Senegal einerseits eine Ausbildungsstätte, an der Tanzpraxis und -theorie gelehrt und erforscht werden, anderseits ein Ort für Begegnung, Austausch, Tagungen und Residenzen von Künstlerinnen und Künstlern. 1998 von Germaine Acogny und ihrem Ehemann Helmut Vogt gegründet, organisiert die École des Sables regelmäßig professionelle Trainings, in denen Tänzerinnen und Tänzer und Choreographinnen und Choreographen aus ganz Afrika, der afrikanischen Diaspora und anderen Gebieten der Welt zusammenkommen. In den Räumlichkeiten der Schule befinden sich zwei große Tanzstudios, von denen eines mit einem Sandboden, das andere mit einem professionellen westlichen Tanzboden ausgestattet ist. Weiterhin verfügt die Schule über einen Mehrzweckraum, der für Seminare, Tagungen, Tanzunterricht und künstlerische Projekte genutzt werden kann. Bis zu 72 Personen können in den insgesamt 24 Bungalows untergebracht werden, die in drei „Dörfer“ unterteilt sind. Die École des Sables befindet sich in der Nähe des senegalesischen Küstendorfes Toubab Dialaw, 50 Kilometer südlich von der Hauptstadt Dakar. > MEHR

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Foto: CCDC
VonJudith Brückmann

Cairo Contemporary Dance Center (CCDC)

Das im Herzen der ägyptischen Hauptstadt gelegene Cairo Contemporary Dance Center (CCDC) ist ein freier Ort für zeitgenössischen Tanz. In seinen Räumlichkeiten befindet sich unter anderem eine bisher in Afrika und der arabischen Welt einzigartige Vollzeitakademie für zeitgenössischen Tanz. Neben der dreijährigen Berufsausbildung bietet das CCDC Raum für Residenzen von Künstlerinnen und Künstlern, Open Classes und Workshops in verschiedenen Tanz- und Bewegungsdisziplinen. Ferner tritt das CCDC auf regionaler und internationaler Ebene als Organisator und Akteur öffentlicher Performances und Festivals auf. Das CCDC wurde 2012 von der ägyptischen Choreographin, Tänzerin und Dozentin Karima Mansour gegründet. Sowohl das (unter der Schirmherrschaft von Mansours Initiative MAAT for Contemporary Art stehende) Cairo Contemporary Dance Center als auch die Gründerin selbst sind offizielle Mitglieder des Internationalen UNESCO-Tanz-Rats CID.  > MORE

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Foto: Musikhochschule Mannheim
VonJudith Brückmann

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

Die AKADEMIE DES TANZES der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim ist eine der traditionsreichsten Ausbildungsstätten für Tänzer in Deutschland. Ihre Wurzeln reichen zurück bis in die glanzvolle Zeit des Balletts in Mannheim im 18. Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor. Seit 1997 leitet Prof. Birgit Keil die AKADEMIE DES TANZES Mannheim. Unter der Leitung der ehemaligen, international gefeierten Ballerina des Stuttgarter Balletts hat die Akademie ihren hervorragenden Ruf weiter gefestigt und ausgebaut. Zahlreiche Absolventen des Instituts tanzen heute in bedeutenden Kompanien im In- und Ausland. Entscheidend ist, dass die Studierenden nicht allein Tanztechnik beherrschen, sondern im Studium des klassisch-akademischen Repertoires und in der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Choreografen die Möglichkeit erhalten, ihre eigene künstlerische Individualität und Persönlichkeit zu entdecken und zu entfalten. So werden sie vorbereitet, sich den mannigfaltigen Anforderungen der klassischen und modernen Technik der Ballett- und Tanztheaterensembles der deutschen und internationalen Bühnen zu stellen. Regelmäßige Auftritte und Gastspiele der Akademie des Tanzes im In- und Ausland geben den Studierenden von den ersten Studienjahren an die so wichtige Bühnenpraxis, in der sie Vielfalt und Lebendigkeit der Tanzstile erleben können. > MEHR

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