AK|T-Treffen

Mittwoch
28. Februar | 10:15

What’s Front Got to Do With It?

Workshop für AK|T-Mitglieder und internationale Gäste mit Chrysa Parkinson

Mittwoch, 28.2 und Donnerstag, 1.3. I 10:15 – 11:45 Uhr I Uferstudios, Studio 14

During this meeting I will propose movement and language-based scores. The workshop will be structured around the question of experiential authorship. Rather than considering the author as an owner (or controller) of actions, roles and materials, what can support miscomprehension and disorientation as artistic materials? How does the performing artist activate, engage with, form, reform and play with how they are constituted?
And with front? 
Where is it? How did it get there?  What is it up to?

Chrysa Parkinson ist Professorin für Tanz und Leiterin des Master of Fine Arts „New Performative Practices“ bei DOCH/Uniarts in Stockholm. Seit 1985 arbeitet sie als Tänzerin und Tanzdozentin auf der ganzen Welt. In ihrer künstlerischen Forschung konzentriert sie sich auf die praktische Autorschaft des Performers bzw. der Performerin. Ihre Filme, Bücher und Interviews wurden international verlegt und verkauft.

Mittwoch
28. Februar | 13:30

AK|T-Treffen

Mittwoch, 28.2. I 13:30-16:30 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

für AK|T-Mitglieder

Mittwoch
28. Februar | 17:00

Dresden Frankfurt Dance Company - Pre professional year

Mittwoch, 28.2. I 17h – 17h30 I Uferstudios, Raum 1

für AKT Mitglieder und internationale Gäste

Luisa Sancho Escanero stellt eine Kooperationsidee für junge Tanzprofis vor, die von der Dresden Frankfurt Dance Company in den kommenden Jahren angeboten wird. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist zu gleichen Teilen in den Städten Dresden und Frankfurt am Main ansässig. Der international anerkannte Choreograph Jacopo Godani ist künstlerischer Leiter der Company.

Leitung: Luisa Sancho Escanero, Künstlerische Koordinatorin / Stellvertreterin der Künstlerischen Leitung, Dresden Frankfurt Dance Company

Donnerstag
1. März | 13:30

"Tanz studieren für Menschen mit Behinderung" mit Nik Haffner

Donnerstag, 1.3. I 13:30 – 14:15 Uhr I Uferstudios, Raum 103

Dieses AK | T-Treffen widmet sich Tänzer*innen und Tanzschaffenden mit Behinderung. Eine wachsende Anzahl erfolgreicher Tanzkünstler*innen wie Claire Cunningham und Michael Turinsky übernehmen eine Vorbildfunktion, die die nächste Generation inspirieren, trotz körperlicher oder sensorischer Behinderung eine Tanzkarriere zu verfolgen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Tanzausbildung?
In diesem Roundtable-Format werden zunächst Beispiele vorgestellt, um anschließend darüber zu diskutieren, wo und wie sich dieses Thema auf unsere Bildungsprogramme und die AK|T auswirkt.
Leitung: Nik Haffner

Donnerstag
1. März | 13:30

"Billy Elliot in Zeiten von Facebook, Instagram & Co" mit David Russo

 Klassische Tanzausbildung für Jungen im Alter von 10-12 Jahren

Donnerstag, 1.3. I 13:30-14:15 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

Wie vermittelt man jungen Tanzschülern den Wert von Klassischem Ballett im digitalen Zeitalter? Auch für Tanzschüler*innen bestimmt die Peergruppe in den sozialen Netzwerken, was gerade cool und „in“ ist. Besonders Jungen im Alter zwischen zehn und zwölf fühlen sich häufig durch Vorurteile und verbale Anfeindungen verunsichert. David Russo wird in diesem Treffen von seinen Erfahrungen im Unterrichten dieser Altersgruppe berichten und lädt das Kollegium ein, Ideen und Konzepte zu teilen und weiterzuentwickeln, wie man Schüler in diesem Alter besonders unterstützen kann.

Leitung: David Russo

Donnerstag
1. März | 14:30

"Körperkontakt versus sexuelle Belästigung im Tanz?" mit Susanne Triebel

Donnerstag, 1. März, 14:30 – 15:30 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

2017 wurden Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt gegen Studierende, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen von der RKM (Rektorenkonferenz der Musikhochschulen) erarbeitet. Damit ist das Thema in der Ausbildung und im Studium im Allgemeinen angekommen.
Durch Artikel von Dorion Weickmann und die Enthüllungen über Peter Martins, dem langjährigen Leiter des New York City Ballet, ist ein Fachdiskurs zu sexuellem Machtmissbrauch sowohl im professionellen Arbeitsfeld als auch in der Hochschulausbildung notwendig. In diesem Treffen soll diskutiert werden, in wieweit die Empfehlungen der RKM auf eine Tanzausbildung übertragbar, bzw. welche spezifischen Ergänzungen für die Sparte Tanz erforderlich sind. Wie können Studierende und Dozent*innen für dieses Thema sensibilisiert werden? Wie gehen wir als Dozent*innen (in Unterrichtssituationen) damit um?

Donnerstag
1. März | 16:00

"Brücken in die Zukunft. Zur Situation der Archive, Bibliotheken und Sammlungen an den Ausbildungsstätten für Tanz in Deutschland" mit Thomas Thorausch

Donnerstag, 1.3. I 16 – 17:30 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

Vorstellung der Ergebnisse einer Bestandserhebung der Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T) und des Verbunds der Tanzarchive (VDT) und Diskussion.
Die Ausbildungskonferenz Tanz und der Verbund der Tanzarchive haben 2016/17 eine Bestandserhebung zu Archiven, Bibliotheken und Sammlungen an den Ausbildungsstätten für Tanz durchgeführt, um auf diese Weise die an den Ausbildungsstätten für Tanz in Deutschland existierenden Material- und Dokumentensammlungen zu Geschichte und Gegenwart des Tanzes zu erfassen.
Auf der Basis der Ergebnisse dieser Bestandserhebung wollen Vertreter der Ausbildungskonferenz Tanz und des Verbunds der Tanzarchive gemeinsam Möglichkeiten der Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten dieser Bestände sowie Perspektiven einer Verknüpfung der Bestände in Archiven und Ausbildungsstätten diskutieren.

Veranstaltung in deutscher Sprache

Donnerstag
1. März | 20:00

Kontext – Tanz – Ausbildung – Anderswo

Donnerstag, 1.3. I 20 Uhr I Uferstudios, Studio 1

Auf der diesjährigen Biennale begrüßen wir Tanzkünstler*innen, die Tanzausbildungs-programme initiiert, aufgebaut und für sie unterrichtet haben und zwar unter Bedingungen und Möglichkeiten, die weit entfernt von dem liegen, was für westlich-europäische Tanzschulen als selbstverständlich gilt. Welche Beweggründe gab es und welche Kämpfe mussten ausgefochten werden und was waren die Wirkungen dieser Initiativen in Kontexten, in denen der Tanz neue Wege beschreitet?
Die Diskussion wird durch kurze Einführungen in die folgenden Tanzausbildungsprogramme eröffnet:
Cairo Contemporary Dance Center
École des Sables, Toubab Dialaw
Invisible Center of Contemporary Dance, Tehran

Mit: Mohamad Abbasi, Karima Mansour und Alesandra Seutin
Moderation: Donna Faye Burchfield, Nik Haffner

Samstag
3. März | 13:30

AK|T-Treffen

Samstag, 3.3. I 13:30 – 15:15 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

für AK|T-Mitglieder

Samstag
3. März | 17:00

Open Dialogues #3: Other inheritances

mit Adrian Heathfield, Ramsey Burt und Meg Stuart

für AK|T-Mitglieder und internationale Gäste
Samstag, 3.3 I 17 – 18:30 Uhr I HAU Hebbel am Ufer, HAU 3

Wie ändert sich die künstlerische Praxis von Tänzern und Tanzkünstler*innen, wenn sie älter werden – reicher an Erfahrung, mit anderen Formen von Energie und Flexibilität? Wie können Choreograph*innen gesellschaftliche Altersbilder hinterfragen? Welche Vorbilder gibt es? Other inheritances ist ein Gespräch darüber, was Tanz jenseits der körperlichen Virtuosität alles noch sein kann. Der Autor und Performance-Theoretiker Adrian Heathfield, Tanzhistoriker Ramsay Burt und die Choreographin Meg Stuart beleuchten gemeinsam das Thema Tanz und Alter aus verschiedenen künstlerischen und kulturhistorischen Perspektiven.

Im Anschluss: Hugo Glendinning / Adrian Heathfield: „Spirit Labour“ / Film mit Janine Antoni, Anna Halprin und Hélène Cixous / in englischer Sprache

Sonntag
4. März | 10:00

Brunch

Sonntag, 4.3. I 10 – 12 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

für AK|T-Mitglieder und internationale Gäste

Sonntag
4. März | 13:30

Internationaler Austausch

Sonntag, 4.3 I 13:30 – 15 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

für AK|T-Mitglieder und internationale Gäste
Leitung: Nik Haffner

Gegen Ende der Biennale laden wir unsere Gäste, die Tanzprogramme im Ausland unterrichten, ein, Feedback zu geben. Wie haben sie die Biennale erlebt? Welche konkreten weiteren Schritte wären für das Format der Biennale und ihr Potenzial für den internationalen Dialog wünschenswert?