Diskurs / Exkurs

Mittwoch
28. Februar | 09:30

Morning Input: Got it all worked out? – Übers Vortanzen

Mittwoch, 28.2.I 9:30 – 10.00 Uhr I Uferstudios, Studio 14

für BA- und MA-Studierende sowie AK|T-Mitglieder, internationale Gäste und Workshop-Lehrende

Wie bleibe ich beim Vortanzen ich selbst? Wie bereite ich mich vor? In diesem Morning-Input sprechen wir mit drei Tänzerinnen über ihre Erfahrungen mit Auditions. Dabei werfen wir auch einen Blick darauf, wie unterschiedlich Vortanzen in verschiedenen Bereichen im Tanz funktioniert.

Mit: Bertha Bermudez, Maria Francesca Scaroni
Moderation: Sophie Camille Brunner

Mittwoch
28. Februar | 19:00

Kristie Simson: AIRE | Camille Chapon: Impro Jam

Mittwoch, 28.2 I 19:00 Uhr I Uferstudios, Studio 14

Kristie Simson: AIRE – Solo for my mother I studio presentation | Dauer: 30 Minuten

Dieses Solo ist meiner Mutter gewidmet. Sie ist vor fünf Jahren gestorben.
Als sie starb, entschwebte ihr Geist, um mit den Vögeln zu ziehen.
Durch dieses Solo wünsche ich allen Frauen, frei fliegen zu können.

Musik: Antony and the Johnsons
Dauer: 30 Minuten

im Anschluss:
Camille Chapon: Impro Jam, Studio 14, Uferstudios

Herzlich Willkommen bei dieser „Improvisierten Begegnung“ zwischen Teilnehmenden der Biennale und Studierenden des Jazz-Instituts Berlin. Wir öffnen unseren Instrumenten, Körpern und Klangobjekten einen Raum, in dem sie vibrieren und mit- oder gegeneinander spielen können. Können wir uns diese Impro-Jam als Vorbereitung auf die Revolution vorstellen? „Come as you are and join the dance floor.“

Camille Chapon aka Jofe D’mahl studierte an der Kunsthochschule Grenoble und schloss 2017 am HZT Berlin seinen Bachelor in „Tanz, Kontext, Choreographie“ ab. Er sammelt leidenschaftlich choreographische Objekte, Gesten und Ereignisse und hat kofferweise Ideen und Strategien für Performances, Tänze, Ausstellungen, Workshops, Improvisationen und Choreographien im Gepäck.

Donnerstag
1. März | 09:30

Morning Input: This is not Black

Donnerstag, 1.3. I 9:30 – 10:00 Uhr I Studio 14

An diesem Morning Input zeigt die Choreographin, Performerin und Lehrerin Alesandra Seutin einen Auszug aus „Ceci n’est pas Noire. In diesem Solo thematisiert sie Identitätserfahrungen, und taucht dabei ein in Erinnerungen an ihre Erziehung auf den verschlungenen Straßen Afrikas und Europas.
Leitung: Alesandra Seutin

Donnerstag
1. März | 19:00

Carte Blanche - Open Studio Showing

Carte Blanche bietet allen Studenten die Möglichkeit ihre Arbeiten in einem Studio zu zeigen und zu teilen. Ihr könnt einen Ausschnitt aus einem eurer Stücke aufführen, eine erste Skizze zeigen oder Einblicke in eure Arbeitsprozesse geben.

Samstag
3. März | 09:30

Morning Input: "20 years from now" mit Nik Haffner

Samstag, 3.3. | 9:30 – 10:00 Uhr I Studio 14

für BA- und MA-Studierende sowie AK|T-Mitglieder, internationale Gäste und Workshop-Lehrende

Dieser Morning Input wirft einen Blick in die Zukunft. Was wirst Du in zwanzig Jahren tun? Nik Haffner gibt einen Einblick in die Karrieren der Kommiliton*innen, mit denen er vor (über) zwanzig Jahren studierte. Was tun sie heute und wie sind sie dort hingekommen?

Nik Haffner ist künstlerischer Direktor des HZT Berlin. Als Tänzer und Choreograf realisiert er u.a. Projekte in Zusammenarbeit mit Christina Ciupke und Mart Kangro. Nik Haffner kam 1994 als Tänzer zu William Forsythe und dem Ballett Frankfurt und entwickelte hier die „Improvisation Technologies“. Er arbeitete mit Jonathan Burrows und Matteo Fargion an ‚Seven Duets’ für die Plattform MotionBank.org. Nik Haffner ist Mitglied des Beirats für den Tanzkongress Deutschland und 1. Sprecher der AK/T Ausbildungskonferenz Tanz Deutschland.

 

Samstag
3. März | 20:00

Deborah Hay: As Holy Sites Go / Duet

Samstag, 3.3. I 20:00 Uhr I HAU Hebel am Ufer, HAU 1

As Holy Sites Go / Duet ist eine Choreographie und Regiearbeit der amerikanischen Tanzikone Deborah Hay für Jeanine Durning und Ros Warby, denen sie in langjähriger künstlerischer Praxis verbunden ist. Das Material für das Stück basiert auf Hays Score für das Solo No Time To Fly, das auch schon die Grundlage ihres viel beachteten Werkes Figure a Sea für das Cullberg Ballett bildete.

Die Tänzerinnen entscheiden selbst, welches wesentliche choreographische Material sie aus As Holy Sites Go und No Time To Fly verwenden: „Diese Entscheidung […] erfordert katastrophische Akte der Wahrnehmung. Das Wort ‘Katastrophe’ ist hier auf den Umfang bisheriger Handlungsweisen bezogen, von denen sich die Tänzerinnen lösen müssen, um meine choreographische Regie umzusetzen. Es steht für einen Verlust von ungeheurem Ausmaß.“ (Deborah Hay)

Sonntag
4. März | 09:30

Morning Input: Is dance political? mit Peter Pleyer

Sonntag, 4.3. I 9:30 – 10:00 Uhr I Studio 14

für BA- und MA-Studierende sowie AK|T-Mitglieder, internationale Gäste und Workshop-Lehrende

Was meinte Deborah Hay wohl, als sie auf diese Frage folgende Antwort gab: „Tanz ist meine Form des politischen Aktivismus. Es geht nicht darum, wie ich tanze oder warum ich tanze. Es geht darum, dass ich tanze.“
Wie wird Tanz im 21. Jahrhundert politisch?
Von feministischen Ansätzen zum ecological turn in den performativen Künsten, von Körperbildern zur Ethik der Studioarbeit – die Kontexte, in denen die politische Dimension von Tanz offenbar wird, sind zahlreich.

Sonntag
4. März | 20:00

Party

Sonntag, 4.3. I 20:00 Uhr I Uferstudios, Studio 14

Montag
5. März | 09:30

A Day with Sasha Waltz & Guests

Montag, 5.3. I 9:30 – 14:00 Uhr I RADIALSYSTEM V

9:00                      Ankunft

9:30 – 10:30        Warm Up

Gruppe 1: Halle, Gruppe 2: Saal, Gruppe 3: Studio A

10:45 – 11:30       Feedback session,

group 1: Halle, group 2: Saal, group 3: Studio A

11:30 – 12:00        Mittagspause
12:00 – 14:00       Gespräch mit Sasha Waltz, Halle

 

Den letzten Tag der Biennale verbringen die Teilnehmenden auf Einladung von Sasha Waltz im Radialsystem V, wo die Company Sasha Waltz & Guests arbeitet und häufig auftritt.
Der Tag beginnt mit einer kurzen Begrüßung und Einführung von Emilie Guerin (Leitung Ausbildung) und Anja Schmalfuß (Leitung Networking & Development). Es wird anschließend drei Warm-Ups geben, angeleitet von den Company-Mitgliedern Maria Colusi und Idan Yoav sowie dem langjährigen Partner und regelmäßigen Gastkünstler bei Sasha Waltz, David Zambrano. Auf die Warm-ups folgen moderierte Bewertungs- und Feedbackformate zu den vergangenen Tagen und Erfahrungen während der Biennale-Woche.
Der Besuch – und die Biennale – enden mit einer Begegnung mit Sasha Waltz. Sie wird zunächst von ihren künstlerischen Anfängen, ihrer folgenden Entwicklung und Karriere erzählen. Die zweite Hälfte des Gesprächs ist offen für Fragen an Sasha Waltz.