Personen

Foto: privat

Mohamad Abbasi

Mohamad Abbasi ist ein Schauspieler, Choreograph, Filmemacher und Festivalleiter aus dem Iran. Er studierte Theater an der Universität Teheran und wirkte in mehreren Produktionen der Mehr Theater Group mit. Sein erstes Tanzstück „Recall your Birthday“ feierte 2003 Premiere. 2008 verließ er den Iran, um am Centre National de Danse Contemporaine in Angers zu studieren. 2010 gründete er mit dem Invisible Centre of Contemporary Dance in Teheran die erste Plattform für zeitgenössischen Tanz im Iran, einem Land, das den Tanz bis heute nicht offiziell als Kunstform anerkennt. Im Jahr 2011 rief er das Tanzfestival UNTIMELY ins Leben. In den bisher sieben Festivaleditionen präsentierte er Arbeiten von mehreren Dutzend jungen iranischen Tanzschaffenden und zeigte Tanzproduktionen aus Brüssel, Berlin, Amsterdam und Zürich. Fünf der im Rahmen des Festivals UNTIMELY gezeigten iranischen Arbeiten waren 2017 bei den Tanztagen Berlin zu sehen.

Foto: Ida Zenna

Jason Beechey

Jason Beechey ist seit 2006 Rektor der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Ausgebildet an der Canada’s National Ballet School, der Vaganova Ballet Academy St. Petersburg und der School of American Ballet in New York tanzte er am London City Ballet als Solist. Bevor er fünfzehn Jahre bei Charleroi/Danses in Belgien arbeitete. Hier war er pädagogischer Direktor des National Choreographic Centre of the French Community of Belgium und leitete sein Studio „The Loft“. Er war Initiator und Koordinator des D.A.N.C.E.-Programmes, das er gemeinsam mit William Forsythe, Frédéric Flamand, Wayne McGregor und Angelin Preljocaj entwickelte. Seit 2009 ist Jason Beechey Mitglied des künstlerischen Komitees des Prix de Lausanne und Jurymitglied beim Youth America Grand Prix.

Steven De Belder

Steven De Belder ist general coordinator bei den Performing Arts Research and Training Studios (PARTS) in Brüssel, der von Anne Teresa De Keersmaeker gegründeten und geleiteten Schule für Zeitgenössischen Tanz. Er studierte Philosophie, Geschichte und Theaterwissenschaften in Antwerpen und Gent und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaften der Universität Antwerpen, bevor er 2003 zu PARTS kam. Er war Mitglied und Präsident ad interim des Tanzrates der Flämischen Gemeinschaft (2001-2003) und ist Vorstandsmitglied mehrerer flämischer Tanzkompanien.

© Bertha Bermudez

Bertha Bermúdez

Bertha Bermúdez war als Tänzerin in einigen der wichtigsten europäischen Tanzkompanien und für bedeutende Choreographen tätig, darunter das Ballett Frankfurt, die Compañia Nacional de Danza in Spanien, die Emio Greco | PC Dance Company, Rui Horta und Paul Selwyn Norton. Seit 2005 konzentriert sich Bertha Bermúdez verstärkt auf die wissenschaftliche Erforschung von Tanzdokumentation und -notation. In diesem Rahmen war sie Co-Direktorin und Koordinatorin der interdisziplinären Forschungsprojekte „(Capturing Intention)“, „Inside Movement Knowledge“ und „Pre-choreographic elements“. Im Jahr 2014 begann sie ihre Promotion an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Amsterdam. Ihre künstlerische Laufbahn verfolgt Bermúdez seit 2009 in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen, mit denen sie Dokumentar- und Tanzfilme, interaktive Installationen und andere Publikationen erarbeitet.

Foto: Matthias Creutziger

Marc Boermans

Marc Boermans ist Professor für Klassischen Tanz an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Ausgebildet an der Koninklijke Balletschool van Antwerpen, arbeitete er zunächst als Tänzer u. a. am Koninklijk Ballet van Vlaanderen. Er war Ballettmeister am Ballett der Semperoper Dresden und unterrichtet weltweit.

Foto: Andreas Tobias

Peter Boragno

Peter Boragno ist Dipl.-Kfm. und seit 1995 im Kulturmanagement tätig. Zu seinen Auftraggebern gehören u.a. das Haus der Kulturen der Welt, Berlin, die Kulturstiftung des Bundes, das Bundesministerium für Kultur und Medien sowie das Goehte-Instititut. Seit 2010 begleitet er die Ausbildungskonferenz Tanz und leitet das Büro Biennale Tanzausbildung.

Foto: Christian Clarke

Stephan Brinkmann

Stephan Brinkmann ist Professor für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er ist Tänzer, Choreograf, Tanzpädagoge und Tanzwissenschaftler. Er studierte Tanz und Tanzpädagogik an der Folkwang Universität sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Soziologie an der Universität Köln. Er war Tänzer im Folkwang-Tanzstudio und beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, entwickelte eigene Choreografien und lehrte international Zeitgenössischen Tanz. Er promovierte 2013 in Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg über „Bewegung erinnern. Gedächtnisformen im Tanz“ .

Foto: Francette Levieux

Jan Broeckx

Prof. Jan Broeckx ist Leiter der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München. Er stammt aus Antwerpen, wo er seine tänzerische Ausbildung am Stedelijk Instituut voor Ballet Antwerp absolvierte. Als 17-Jähriger gewann er 1978 den Prix de Lausanne. Engagements führten ihn als ersten Solisten von 1978-1981 ans Ballett von Flandern, an die Deutsche Oper Berlin und ans Bayerische Staatsballett München. Jan Broeckx ist Leiter der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München. Zuvor war er “Danseur etoile” am Ballet National de Marseille. Als Choreograph und Tänzer arbeitete er u.a mit Rudolf Nurejew, George Balanchine, John Cranko, Jiri Kylian und Zizi Jeanmaire.

Foto: Hikaru Suzuki

Judith Brückmann

Judith Brückmann ist Chefedakteurin von Berlin Bühnen, dem Onlineportal für die Spielpläne der Berliner Bühnen. Sie studierte Theaterwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin.  Sie arbeitet im Bereich Kulturkommunikation für Festivals, Kultur- und Ausbildungsinstitutionen sowie als Dozentin für Tanzgeschichte. Seit 2016 ist sie zudem Lehrbeauftragte für Angewandte Kommunikation am HZT Berlin. Für  die 6. Biennale Tanzausbildung 2018 leitet sie die Kommunikation und Pressearbeit.

Sophie Brunner, Foto: Ruth Walz
Foto: Ruth Walz

Sophie Brunner

Sophie Camille Brunner lebt und arbeitet als freischaffende Tänzerin und Choreographin in Berlin und Basel. 2016 schloss sie ihr BA-Studium Tanz, Kontext, Choreographie am HZT Berlin ab. Seit einigen Jahren arbeitet sie mit TanzZeit Berlin und Christina Wüstenhagen als Dup Duo AdHoc zusammen und realisiert Tanz- und Kulturprojekte in Kooperation mit Schulen, Theatern und Museen. Unter der künstlerischen Leitung von Jo Parkes (Mobile Dance) arbeitet Sophie als Tänzerin und choreographische Assistentin in Community-Dance Projekten. In eigenen choreographischen und performativen Projekten versucht sie die ästhetische Grenze zwischen Tanz und Film aufzubrechen. Dabei nutzt Sophie die Dokumentation und das Archivieren von persönlichen Geschichten in Körpern und im bewegten Bild als Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks.

Donna Faye Burchfield

Donna Faye Burchfield ist seit 2010 Professorin und Direktorin der School of Dance an der Universität der Künste in Philadelphia. Seit 2012 arbeitet sie als künstlerische Beraterin mit dem künstlerischen Team des Painted Bride Arts Center in Philadelphia zusammen. In dieser Rolle half sie bei der Leitung des Bride’s 2016 Place-in-Philadelphia-Projekt mit Unterstützung des Pew Center for Arts & Heritage. Seit ihrem Umzug nach Philadelphia war sie Mitglied des Beirats von Dance/USA Philadelphia und Co-Vorsitzende der nationalen Konferenz für Tanz/USA (Juni 2013). Darüber hinaus war sie Co-Vorsitzende und Gastgeberin bei der UArs Society for Dance History Scholars Konferenz: Dance and the Social City (Juni, 2012).

Foto: Cecile Itzhaki

Celine and Renana

Celine and Renana sind als professionelle Eventveranstalter vornehmlich in den Bereichen der Fernseh- und er Kunstproduktion tätig. Sie haben viele verschiedene Veranstaltungen in insgesamt 17 Ländern organisiert, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, China und Monaco, wo sie geräucherten Fisch verköstigten. Bekannt wurden sie für ihren einzigartigen Ansatz, Veranstaltungsorganisation mit einem engen und familiären Kontakt zu ihren Gästen zu verbinden. Sie sind begeisterte Kunstliebhaber und verstehen ihre Gastgebertätigkeit unter anderem als Chance, jungen Talenten zu begegnen.
In unterschiedlichen Teilen der Welt aufgewachsen, wussten Celine und Renana beide von Anfang an, dass sie ein Leben in Ruhm und Ehre verbringen würden. Im Alter von 15 Jahren entdeckte Renana eine Musikkassette in seinem Elternhaus, zu der er dann tagelang allein in seinem Zimmer tanzte. Celine, die in einer Kleinstadt und nicht etwa auf dem Dorf aufwuchs, stieß mit ihrem Kleidungsstil stets auf Unverständnis und sammelte heimlich Modezeitschriften. Beide wussten, dass sie irgendwann aus diesen Dreckslöchern ausbrechen und fortan ein Künstlerleben führen sollten.
2018 sind sie äußerst beglückt, Gastgeber der Biennale Tanzausbildung zu sein.

Foto: Camille Chapon

Camille Chapon

Camille Chapon, auch bekannt als Jofe D’mahl, ist ein 26 Jahre alter Künstler, der in Berlin lebt. 2014 schloss er mit einem Master sein Studium an der Kunstschule von Grenoble (ESAD-GV) ab. 2017 absolvierte er den Bachelor „Tanz, Kontext, Choreografie“ am HZT Berlin. Als passionierter Sammler von choreographischen Objekten, Gesten und Events verfügt er über einen Koffer voll potentieller Aktivitäten für Performances, Tänze, Ausstellungen, Klassen, Improvisationen und Choreographien. Er arbeitet mit den Tänzerinnen und Choreografinnen Emma Tricard, Lina Gomez und Julek Kreutzer zusammen. Er unterrichtet Tanz und Improvisation in Workshops für Kinder und Erwachsene.

Foto: Ana Halina RIngleb

Alice Chauchat

Alice Chauchat studierte am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Lyon und am P.A.R.T.S. in Brüssel. Sie gründete zusammen mit Thomas Plischke, Martin Nachbar und Hendrik Laevens das Kollektiv B.D.C. (1999-01). Es folgten Solo- und Kooperationsprojekte, u.a. mit Anne Juren, Alix Eynaudi oder Frédéric Gies sowie künstlerische Assistenzen, Tanzprojekte (z. B. für Alix Eynaudi, Jennifer Lacey, Mårten Spångberg, Juan Dominguez, Xavier Le Roy), Schreibphasen, Lehr- und Mentorenaufträge. Von 2010 bis 2012 war sie Ko-Leiterin von „Les Laboratoires d’Aubervilliers“. Von 2013 bis 2017 leitete sie mit Jennifer Lacey das Forschungsprojekt „Teachback“ beim ImPulsTanz Wien. Weitere choreographische Projekte für die Wissensproduktion und den Austausch in den darstellenden Künsten sind die Open-Source-Internet-Plattform everybodystoolbox.net, das Kollektiv Praticable und nobody’s business. Alice Chauchat ist von 2017-2019 Gastprofessorin am HZT Berlin und im Wintersemester 2017/18 an der Universität Gießen und schreibt an einer Doktorarbeit zu relationalen Subjektivitäten im Tanz.

Foto: Gerco De Vroeg

Vincent Colomes

Vincent Colomes wurde in Paris geboren. 1995 schloss er sein Ballettstudium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse Paris ab und tanzte bis 2013 in verschiedenen Kompanien, darunter das Ballet Victor Ullate, das Ballet National de Marseille Roland Petit, Introdans, das Ballet Gulbenkian, Metros Ramon Oller und die Tanzplattform EGPC/ICK Amsterdam von Emio Greco und Pieter C. Scholten. Seit 2013 studiert und praktiziert er Flamenco. Er nimmt an Improvisationskursen und Workshops teil, unterrichtet Double Skin Double Mind (DSDM) und klassisches Ballett und arbeitet in verschiedenen künstlerischen Kooperationen und Gemeinschaftsprojekten.

Foto: Hikaru Suzuki

Katharina Deparade

Katharina Deparade studierte Politikwissenschaft und angewandte Sprachwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. Sie absolvierte Praktika u.a. am Goethe-Institut Hanoi, der Deutschen Botschaft, dem Rundfunk Berlin Brandenburg und dem Deutschen Bundestag. Seit April 2016 ist sie studentische Hilfskraft für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin und Assistentin für Kommunikation bei der 6. Biennale Tanzausbildung.

 

Simone Geiger

Simone Geiger ist seit 2010 als Dozentin für klassischen Tanz an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater in München tätig. Hier absolvierte sie auch in jungen Jahren ihre Ballettausbildung. Engagements führten sie als Demi- Solistin an die Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf und an das Bayerische Staatsballett in München. Von 2000 bis 2006 tanzte sie beim Nederlands Dans Theater in Den Haag.
Simone unterrichtet klassischen Tanz, Spitze, Repertoire und arbeitet als Choreographie-Assistentin und Probenleiterin.

Foto: Ziegler

Jara Serrano Gonzalez

Jara Serrano Gonzalez studierte von 1994 bis 2002 klassisches Ballett an der Ballettschule Victor Ullate in Madrid. Danach absolvierte sie ihr Studium im zeitgenössischen Tanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten (2002-06). In den letzten zwei Jahren hat sie sich ihrer Tanzmethodologie „I.S.B.Tanz“ sowie „Kindertanz und kreative Bewegung“ gewidmet. Aktuell studiert sie am HZT Berlin den Masterstudiengang „Choreographie“.

Foto: Bettina Stöß

Nik Haffner

Nik Hafner ist seit 2012 künstlerischer Direktor des HZT Berlin, an dem er schon seit 2008 lehrt. Als Tänzer und Choreograf realisiert Nik Haffner Projekte, die meist in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen (u.a. Christina Ciupke und Mart Kangro) entstehen. Sein Interesse an Kollaboration und interdisziplinärem Austausch setzt er auch in Vermittlungs- und Ausbildungsprojekten um. Als Gastdozent arbeitete er u.a. für PARTS Brüssel und Trinity Laban sowie als Mentor u.a. im Residenzprogramm von K3 Hamburg und im Projektensemble des tanzlabor 21 in Frankfurt/Main. Nach seinem Tanzstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und an der Australian Ballet School Melbourne, kam Nik Haffner 1994 als Tänzer zu William Forsythe und dem Ballett Frankfurt. Er entwickelte 1994-1999 die digitale Publikation „Improvisation Technologies“ und arbeitete 2012-13 mit Jonathan Burrows und Matteo Fargion am Online Score ‚Seven Duets’ für die Plattform MotionBank.org. Nik Haffner ist Mitglied des Beirats für den Tanzkongress Deutschland und 1. Sprecher der AK/T Ausbildungskonferenz Tanz Deutschland.

Foto: Jesse Johnson

Dieter Heitkamp

Dieter Heitkamp ist Professor für Zeitgenössischen Tanz an der HfMDK Frankfurt am Main und Direktor des Ausbildungsbereiches ZuKT (Zeitgenössischer und Klassischer Tanz). Von 2007 – 2014 war er einer der Sprecher der AK|T und von 2006 – 2015 im Leitungsteam von Tanzlabor_21 tätig. Er war Gründungs- und Kollektivmitglied der Tanzfabrik Berlin und bis 1995 einer ihrer künstlerischen Leiter. Seine Choreografien wurden in Deutschland, Europa, den USA, Japan, Hongkong und Brasilien gezeigt. Seit 40 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Studium, Lehre, Dokumentation und Performance von Contact Improvisation.

Rosemary Helliwell

Rosemary Helliwell trainierte am Doreen Bird College und anschließend an der John Cranko Schule in Stuttgart. Sie tanzte am Stuttgarter Ballett unter der Direktion von Marcia Haydee und hatte Auftritte auf der ganzen Welt. Ab 1977 war sie Choreographin am Stuttgarter Ballett und arbeitete als Gast – Choreographin in Companien wie dem London City Ballet, Northern Ballet, National Ballet of Finland, National Ballet of Peru, Irish Ballet usw. Seit 1998 ist Sie Professorin und übernahm die stellvertretende Leitung der Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Foto: privat

Olaf Höfer

Olaf Höfer begann seine Ausbildung zum Bühnentänzer im Jahr 1964 an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1971 erhielt er ein Engagement am Theater Stralsund. Später wechselte er zum Erich-Weinert-Ensemble, wo er viele Jahre als Solist tanzte. In dieser Zeit war er auch als Solotänzer unter Tom Schilling an der Komischen Oper Berlin tätig. Bereits vor Ende seiner aktiven Laufbahn als Tänzer im Jahr 1986 begann er seine Lehrtätigkeit an der Stattlichen Ballettschule Berlin, die er bis heute fortsetzt. Ab 1990 arbeitete er zusätzlich als Trainingsmeister für das Ballett des Friedrichstadtpalasts und das Fernsehballett des MDR. Er hat viele Kolleg*innen und Studierende erfolgreich auf Wettbewerbe und Aufnahmeprüfungen vorbereitet. Seit 1992 leitet er das Austauschprogramm zwischen der Ballet West Academy der University of Utah und der Staatlichen Ballettschule, in dessen Rahmen er nicht nur die amerikanischen Studierenden, sondern auch die Tänzer*innen der Kompanie Ballet West II in Salt Lake City unterrichtet. Mehrere Jahre lang war er zudem Dozent im Sommerprogramm der Ballet West Academy.

Kojiro Imada

Geboren in Tokio, Japan, absolvierte er seine Ausbildung in Tokio und in London. Nach seiner Graduierung von der West Street School of Ballet, London, Großbritannien, trat er dem Performing Arts Council Transvaal (PACT) Ballet in Pretoria, Südafrika bei. Seitdem war er unter anderem am Ballett Schindowski des Schillertheaters NRW, bei der Tanzcompagnie Gießen des Stadttheaters Gießen und am Tanztheater der Städtischen Bühnen Osnabrück als Tänzer beschäftigt. Er arbeitete mit Choreographen wie Gregor Zöllig, Guy Weizmann / Roni Haver, Roberto Galván, Vera Sander, Jean Renshaw, David Bintley, Ronald Hynd u.a.. Er unterrichtet regelmäßig an den Tanzensembles in Osnabrück, Bielefeld, Kassel, Oldenburg,u.a.. Von April 2009 bis August 2011 arbeitete er als Lehrkraft für zeitgenössischen Tanztechnik und Choreographie sowie klassische Tanztechnik am Tanz des Japan Women’s College of Physical Education (Japan). Seit September 2011 ist er am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Lehrkraft im Bereich zeitgenössischer Tanz tätig. Kojiro ist zertifizierter GYROTONIC® Trainer und Pre-trainer sowie zertifizierter GYROKINESIS® Trainer und Pre-trainer.

Foto: Miles Yeung

Niall Jones

Niall Jones pendelt in seinem künstlerischen Schaffen kontinuirlich zwischen Brooklyn, New York und Philadelphia, Pennsylvania. Niall ist Assistant Director und Creative Producer an der School of Dance an der Universität der Künste in Philadelphia. Niall ist Bessie-Nominierter für aufstrebende Choreographen 2017. In seiner Arbeit gleitet er zwischen Tanz und anderen ephemere Praktiken, um Zeit und Unbeständigkeit mit seiner widerspenstigen Faszination an affektiven Umgebungen, Desorientierung, Serialität und Arbeitsprozessen zu erforschen. Sis Minor, In Fall, Nialls neueste Arbeit, feiert Ende Mai 2018 im Abrons Art Center in New York Premiere.

Foto: Darya Fedorova

Kira Maria Kirsch

Kira Maria Kirsch ist Bewegungskünstlerin und lebt mit ihrer Familie in den Lake Studios in Berlin. Sie forscht an der Erschaffung, Hinterfragung und Verbesserung von Möglichkeiten des Geist-Körper-Bewegung-Kontinuums. Sie ist Pionierin, Forscherin und Lehrerin der Axis Syllabus (AS) Methode, Co-Organisatorin des Nomadic College bei Earthdance, leitet Lehrer*innen-Fortbildungen und gründete eine Plattform für Forschung in der Bay Area, Kalifornien. International unterrichtet sie auf zahlreichen Kontakt Festivals und zeitgenössischen Tanzfestivals. Seit 2014 ist Kira Maria Kirsch zudem Kuratorin und Gründerin des SENSING IN dance festival – eine Initiative in Berlin rund um Axis Syllabus, somatische und zeitgenössische Techniken und Improvisation.

Foto: Robin Junicke

Florian Malzacher

Florian Malzacher ist freier Kurator, Autor und Dramaturg. 2006 – 2012 war er Leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst (Graz/Österreich), 2013 – 2017 Künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals (Köln, Düsseldorf, Mülheim/Ruhr). Er ist Kurator zahlreicher Projekte im In- und Ausland sowie Autor bzw. Herausgeber von Büchern zu zeitgenössischem Theater und der Frage des Kuratierens in den performativen Künsten. Florian Malzacher lebt in Berlin.

Foto: privat

Jennifer Mann

Jennifer Mann studierte Tanz an der University of the Arts in Philadelphia. Seit ihrem Abschluss (BFA) arbeitet sie als Tänzerin, Choreographin und Dozentin für modernen und zeitgenössischen Tanz, Improvisation und Yoga. Jennifer Mann unterrichtet in verschiedenen Kompanien und auf Festivals in ganz Europa und in Asien. Sie ist Dozentin bei DANCEWORKS Berlin und bietet regelmäßig ein Profitraining am Marameo Berlin an, wo sie als Vorstandsmitglied auch organisatorische Tätigkeiten übernimmt. An der Yoga-Akademie Berlin studierte sie bei Yogacharya Ananda Leone. Sie ist zertifiziertes Mitglied des BDY und der Europäischen Yoga-Union (EYU).

Foto: Hamdy Reda

Karima Mansour

Karima Mansour ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Cairo Contemporary Dance Center und darüber hinaus national und international als Choreographin, Performerin und Dozentin tätig. So leitet sie einerseits namhafte Tanzinstitutionen, entwickelt aber andererseits kontinuierlich ihr eigenes choreographisches Werk und ihre künstlerische Sprache als Performerin weiter. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Filmstudium am High Institut of Cinema der Kunstakademie Kairo, absolvierte sie einen Bachelor und einen Master in Zeitgenössischem Taz an der London Contemporary Dance School. Kurz nach ihrer Rückkehr nach Ägypten im Jahr 1999 gründete sie die erste unabhängige Tanzkompanie des Landes, die MAAT for Contemporary Dance. Weiterhin ist Karima die Gründerin der Initiative MAAT Dance M.E.C.A (MAAT Movement for Egyptian Contemporary Art).

Foto: privat

Tong Mao

Tong Mao begleitet als Bloggerin das Programm „Next Generation“ der Biennale Tanzausbildung. Sie bloggte zuvor schon für das Tanztreffen der Jugend, einem Bundeswettbewerb der Berliner Festspiele. Wenn sie nicht gerade über Theater und Tanz bloggt, beschäftigt sie sich mit politischer Philosophie.

Oliver Marchart

Dr. Oliver Marchart ist Professor am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Philosophie, Sozialtheorie, Postmarxismus, Poststrukturalismus, Soziale Bewegungsforschung, Prekarisierungsforschung und politische Diskursanalyse. Er studierte Philosophie an der Universität Wien und politische Theorie und Diskursanalyse an der University of Essex bei Ernesto Laclau. Er promovierte 1999 in Philosophie an der Universität Wien und 2003 bei Ernesto Laclau über „Politics and the Political. An Inquiry into Post-Foundational Political Thought“.

Foto: Christopher Matt

Christopher Matt

Christopher Matt arbeitet seit 1995 als Ballettlehrer für verschiedene Kompanien und Ausbildungsschulen in Europa und den USA. Er unterrichtet u.a. regelmäßig die Tänzerinnen und Tänzer des Alvin Ailey American Dance Theater, die Ballets de Trockadero, die Kompanie des Tiroler Landestheaters sowie das DANCE ON Ensemble in Berlin. Er erhielt seine tänzerische Ausbildung an der Académie Chaptal (Paris) bei Nora Kiss, an der Académie d’art Chorégraphique (Paris) bei Raymond Franchetti und am Stuttgarter Ballett. Er arbeitete u. a. mit Pierre Lacotte, Rosella Hightower, Niro Yoshida und David Howard. Er tanzte im Ballett der Komischen Oper, der Oper Bonn und am Slowenischen Nationalballett. Als Gast war er u. a. an der Staatsoper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, am Cirque d’Hiver (Paris) und an der Pariser Oper verpflichtet.

Foto: Fernando Marcos

Aymeric Mosselmans

Aymeric Mosselmans wurde im französischen Lesquin geboren. Im Alter von zwölf Jahren begann er mit dem Tanzunterricht an der nationalen Ballettschule von Marseille unter der Leitung von Roland Petit und setzte seine Ausbildung später an der École Supérieure de Danse Rosella Hightower in Cannes fort. Nach seinem Abschluss tanzte er zunächst im Junior Ballet Cannes, anschließend für das Ballet National De Nancy (bei Pierre Lacotte), für das City Ballet Of London (unter Harold King) und am Ballett der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (unter Youri Vamos). Im Jahr 2004 brachte ihn Vladimir Malakhov ins Ensemble des Berliner Staatsballetts, wo er heute als Solist unter der Leitung von Nacho Duato arbeitet. In seinem Repertoire befinden sich Choreographien von Pierre Lacotte, Roland Petit, Hans van Manen, Robert North, Youri Vamos, Uwe Scholz, John Neumeier, Jiri Kylian, Angelin Preljocaj, Vladimir Malakhov, Maurice Béjart, Patrice Bart, Alexei Ratmansky, Jerome Robbins, George Balanchine, Frederick Ashton, John Cranko, Kenneth Mcmillan, Mauro Bigonzetti, Giorgio Madia, Nacho Duato und vielen anderen.
Seit 2017 unterrichtet Aymeric Mosselmans häufig das Opernballett der Deutschen Oper und das Staatsballett Berlin.

Foto: Peg Skorpinski

Chrysa Parkinson

Chrysa Parkinson leitet den Master of Fine Arts „New Performative Practices“ an der Tanzhochschule Doch/Uniarts und hat einen Lehrstuhl an der Stockholm University of the Arts inne. In ihrer künstlerischen Forschung konzentriert sie sich auf die praktische Autorschaft des Performers. Sie hat viele Jahre in New York gelebt und ist unter anderem zusammen mit Tere O’Connor Dance, Irene Hultman, Mia Lawrence, Jennifer Monson und Mark Dendy aufgetreten. 2000 reiste sie erstmalig nach Belgien, um dort gemeinsam mit Zoo/Thomas Hauert und David Zambrano im Bereich der improvisierten Performance zu arbeiten. Sie lehrte in den USA, in Europa und Australien und hat seit 1998 jährlich einen Lehrauftrag bei P.A.R.T.S inne. Ihre Arbeit wurde mit dem Bessie Award for Performance ausgezeichnet. Ihre Filme und Bücher wurden international verlegt und verkauft.
2015 schuf sie die multimediale Sammlung The Dancer as Agent Collection, die online unter Oralsite.be verfügbar ist.

Foto: www.etitov.com

Peter Pleyer

Peter Pleyer studierte Tanz am European Dance Development Center (EDDC) der Kunsthochschule Arnheim. Er arbeitete als Tänzer und choreografischer Assistent mit Yoshiko Chuma und Mark Tompkins. In den Niederlanden choreografierte er seine eigenen Stücke (Teilnahme am Choreografen-Wettbewerb Groningen). Seit 2000 lebt er in Berlin wo er u.a. mit Martin Nachbar, Alex B. und Felix Ruckert zusammenarbeitete. Sein Interesse liegt dabei auf neuen Methoden des Tanztrainings und der Komposition, wobei Improvisation eine wichtige Rolle spielt. 2005 entwickelte er seine Lecture Performance „Choreographing Books“ über seine Sicht der Entwicklung der Tanzwissenschaften in Europa und den USA
Seinen Workshop „History in Practice“ unterrichtete er u.a. bei P.O.R.C.H.- Stolzenhagen, beim MA für Choreografie ArtEZ in Arnheim, am HZT-Berlin und im Tanzquartier Wien. Mit seinem Solo „Ponderosa Trilogy“ und dem Quartett/internationales Improvisations Format „Visible Undercurrent“ (u.a. mit Meg Stuart und Sasha Waltz) nahm er 2014 seine choreografische Arbeit erfolgreich wieder auf. Im November 2017 entstand seine choreographische Gruppen-arbeit „cranky bodies dance reset“ für die Sophiensaele Berlin. Peter ist ein regelmäßiger Gastdozent für Anatomical Release und Contact Improvisation für Meg Stuart/Damaged Goods und war im Wintersemester 2015/2016 Gastprofessor an der UdK/HZT Berlin.

Foto: Simone Steiner

Thomas Plischke

Thomas Plischke ist Professor am HZT Berlin im Bachelorstudiengang „Tanzt, Kontext, Choreographie“. Er wurde in Aschaffenburg geboren und arbeitet seit seinem Abschluss 1998 an den Performing Arts Research and Training Studios (P.A.R.T.S.) in Brüssel als Choreograf. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet und international gezeigt. Seit 2001 arbeitet er kontinuierlich mit Dr. Kattrin Deufert als Künstlerzwilling deufert&plischke zusammen. Theater als soziale Situation – von der gemeinsamen Probe bis hin zur Aufführung – ist der Motor der choreographischen Form und des künstlerischen Ausdrucks von deufert&plischke. Ihre Arbeiten schreiben sich kollektiv: von der ersten Zusammenarbeit Directory: Europe Endless (2002), in der die fiktive Biografie des Künstlerzwillings entstand, bis zur Zusammenarbeit mit über 20 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern entstandenen Arbeit 24h DURCHEINANDER (2015). Dazwischen finden sich Arbeitsserien (die Anarchive I-III, die Entropischen Institute und Emergence Rooms), in denen deufert&plischke ihr Modell eines neuen epischen Theaters entwickeln.

Foto: Sven Hagolani

Ingo Reulecke

Ingo Reulecke ist Professor am HZT Berlin im Musterstudiengang Choreographie. Nach einer zeitgenössischen Tanzausbildung studierte er Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Seine Choreographien wurden mehrfach ausgezeichnet und zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland geladen, u.a. die Produktion „EKLIPSE“ 1998 zur deutschen Tanzplattform in München und zum internationalen Choreographie Wettbewerb nach Bagnolet/Frankreich. Mit einem DAAD Jahresstipendium ging er 1998 nach NYC. Das Stück „diminuendo 2“ erhielt 2006 den 1. Preis im VorOrt Festival in Münster. Für das Stück „unsere tage wie schatten“ arbeitete er mit Lukas Matthaei fürs FFT Düsseldorf zusammen. 2008 übernimmt Ingo Reulecke die künstlerische Leitung der TMA im Rahmen des Kunstfestes Weimar. 2009 arbeitet er erneut mit Lukas Matthaei für „2109“ zusammen und mit Ayat Nafaji für „Lady Tehran“. Seit 2006 ist Ingo Reulecke Leiter der Abteilung Tanz an der Hochschule für Schauspielkunst.

Foto: zenna.de

David Russo

David N. Russo ist Dozent für Klassischen und Zeitgenössischen Tanz an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2013 ist er Mitglied des Kollektivs satellit produktion. Ausgebildet an der John Cranko Schule in Stuttgart war er Solotänzer am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und am Staatstheater am Gärtnerplatz bei Philip Taylor. Er choreographiert eigene Stücke für die Birgit Keil Stiftung, das Ballet Philippines und das Ulmer Ballett Ensemble, organisiert Veranstaltungen in der Freien Szene München und kooperiert mit Künstlern wie Jasmine Morand von Prototype Status oder Nina Radelfahr. https://david-russo.com/

Vera Sander

Vera Sander

Vera Sander ist Leiterin des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz und Professorin für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie lehrt u.a. zeitgenössischen Tanz, Choreografie und Aufführungspraxis. Neben ihrer akademischen Tätigkeit ist sie als Choreografin tätig. Sie tanzte u.a. beim Tanzforum Köln, bei Dansgroep Krisztina de Chatel, Itzik Galili und an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Vera Sander gründete 1997 das zeitgenössische Tanzensemble VeraSanderArtConnects. Vera Sander wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet u.a. beim Choreographischen Wettbewerb `dialoog cultuur / NL-NRW` und dem Dt. Videotanzpreis. Sie war an dem von tanzplan deutschland initiierten Forschungsprojekt „Tanztechniken 2010“ beteiligt und befasst sich mit der Einrichtung und Erarbeitung von Studiengängen und Veranstaltungsformaten im Bereich Tanz.

Foto: Diego Agulló

Sheena McGrandles und Diego Agulló

Documentary
Im Laufe der Biennale Tanzausbildung bieten Sheena und Diego eine Reihe von Formaten an, die schließlich in einer Online-Videodokumentation zusammengeführt werden. Diese Formate sollen die Begegnung und den Austausch zwischen den Teilnehmenden der Biennale fördern, eine offene Reflexion zum Thema Politik und Tanz anregen und danach fragen, wie wir im Alltag politisch handeln.


Die 1984 in Nordirland geborene Tänzerin, Choreographin und Kuratorin Sheena McGrandles absolvierte zunächst einen Bachelor am Laban Center in London, dann den Masterstudiengang Solo / Dance / Authorship am HZT Berlin. Heute ist sie künstlerische Leiterin des Argora Collective Berlin und zeichnet dort für die Plattform für Tanz und Performance MOVE verantwortlich.

Diego Agulló wurde 1980 in Madrid geboren und arbeitet heute als unabhängiger Forscher und Künstler in den Bereichen zeitgenössischer Tanz und Performance. In seiner Forschung interessiert er sich insbesondere für die Affinität von Körper und Ereignis.

Diana Shepherd

Diana Shepherd stammt aus Illinois in den USA und ist Bewegungskünstlerin. Ihr Grundstudium absolvierte sie an der University of Illinois at Urbana Champaign. Dort arbeitete Diana Shepherd mit Choreograph*innen wie Kristie Simson und Tere O’Conner zusammen und zeigte ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Selfs“. Zweimal nahm Diana Shepherd aktiv und als Assistentin am Residenzproramm „Art Oasis“ der International University Global Theater Experience in Italien und Österreich teil. Seit acht Jahren unterrichtet Diana Shepherd Tanz und hat kürzlich ihre eigene Kindertanzschule im Studio K77 in Berlin eröffnet. Um sich dem Berliner Publikum vorzustellen, zeigte Diana Shepherd ihre Solochoreographie „Bodies (2nd Part)“ im Showcase 10 Times 6 am Studio ada. Zur Zeit lebt und arbeitet sie in Berlin und entwickelt dort ihre choreographische Auseinandersetzung mit internationalen Körpern und deren Interaktion mit der sie umgebenden und einschränkenden Gesellschaft weiter.
Bei der Biennale 2018 ist sie Kirstie Simons „assistierende Teilnehmerin“.

Foto: Harry Jordan

Kirstie Simson

Seit Jahren bereichert und begeistert Kirstie Simson (UK) die zeitgenössische Tanzszene mit ihren virtuosen Improvisationen, die dem Publikum in jeder einzelnen Sekunde die volle Lebendigkeit des schöpferischen Akts nahebringen. Die New York Times nannte die mehrfach preisgekrönte Tänzerin und Tanzdozentin “eine Naturgewalt”. Für das Time Out Magazine London hat Kristie Simson „den Neuen Tanz maßgeblich bereichert“. Heute wird sie als herausragende Lehrerin, mitreißende Performerin und führende Größe auf dem Feld der Tanzimprovisation geschätzt. Sie lehrt an der University of Illinois und setzt parallel ihre Lehr- und Auftrittstätigkeit in der ganzen Welt fort.

Foto: Martin Sonderkamp

Martin Sonderkamp

Martin Sonderkamp lebt und arbeitet in Berlin und Stockholm. Seine choreographische Arbeit bewegt sich genre- und stilübergreifend zwischen Tanz, bildender Kunst und Musik und umfasst Formen partizipatorischer Choreographie, multimediale Installationen und Partituren für Stegreifperformances. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören Sonic Extensions (2017), Approximations (2015), Task 14 (2014), Rewired (2013) und Social Movement (2012). Zurzeit lehrt er an der Stockholm University of the Arts/Doch – School for Dance and Circus. Von 2011 bis 2015 war er Professor und Ko-Direktor des Masterstudiengangs Dance Dissemination am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Foto: Norbert Mörchen

Dino Spiri

Dino Spiri studierte Jazz & Pop mit dem Hauptinstrument Schlagzeug in den Niederlanden. Sein Studium ergänzte er mit einer Ausbildung zum Lehrer der Alexander-Technik in Berlin. Seit 2013 unterrichtet er als zertifizierter Lehrer. In der freien Tanz- und Theaterszene arbeitet Dino seit 2012 im Produktionsmanagement, u.a. für Sasha Waltz & Guests, Martin Nachbar, Shakespeare Company Berlin, Tanzkongress Hannover.

Foto: Karl Francis

Robert Ssempijja

Der senegalesische Tänzer und Tanzforscher Robert Ssempijja ist in verschiedenen Bereichen des zeitgenössischen Tanzes tätig und konnte im Laufe seiner Karriere Erfahrungen in klassischen und unkonventionellen Kontexten sammeln. Er hat auf insgesamt drei Kontinenten mit mehr als 50 verschiedenen Tanzkompanien und Choreographen zusammengearbeitet. In seiner Arbeit kombiniert er den traditionellen Tanz seines Heimatlandes mit Breakdance-Elementen und Techniken aus dem zeitgenössischen Tanz. Außerdem beherrscht er Tanztechniken aus Burkina Faso und hat kürzlich seine Tanzausbildung an der École des Sables im Senegal abgeschlossen. Die Initiative Dance Revolution East Africa wurde von ihm ins Leben gerufen.

Foto: Valentin Fanel

Andrea Tallis

Andrea Tallis ist Professorin für klassischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). In Los Angeles geboren studierte sie verschiedene Tanzstile und war früh beeinflusst von Irina Kosmovska, John Clifford und Melissa Hayden. Sie arbeitete als Solistin bei Makarova and Company und beim Los Angeles Ballet. Andrea kam 1983 ans Ballett Frankfurt unter Egon Madsen und arbeitete hier von 1984-1999 bei William Forsythe. Zusammen mit William Forsythe arbeitete sie intensiv an der Entwicklung von Stücken und Konzepten. Andrea unterrichtet klassisches Ballett, Komposition und Improvisation, arbeitet als Chorgeographie-Assistentin, Ballettmeisterin und Repetitorin.

Foto: Martin Rottenkolber

Stephanie Thiersch

Stephanie Thiersch studierte Tanz, Geisteswissenschaften (M.A.) und später Medienkunst mit der Performancekünstlerin Valie Export an der KHM in Köln. Mit ihrer 2000 gegründeten Kompanie MOUVOIR entwickelte sie über 50 Bühnenstücke, Filme und Installationen, die national und international in maßgebenden Festivals und Theaterhäusern gastieren und mehrfach ausgezeichnet wurden. Thiersch war Gastprofessorin u.a. am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und lehrte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Mit dem Ensemblenetzwerk Freihandelszone ist sie seit 2006 Künstlerische Leiterin des Festivals GLOBALIZE:COLOGNE. 2016 realisierte sie den City Dance Köln nach Anna Halprin, einen Tanzparkour mit über 600 Akteuren und 10.000 mitwirkenden BürgerInnen als politisch motivierte Kunst-Manifestation quer durch den Kölner Stadtraum.

Foto: Bettina Stöß

Thomas Thorausch

Thomas Thorausch ist Stellvertretender Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Amerikanistik an der Freien Universität Berlin Tätigkeit als Regieassistent und Dramaturg in Essen, Köln und Regensburg sowie bei diversen Freien Theaterproduktionen in Nordrhein-Westfalen. Daneben war er als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter für die Deutsche Akademie des Tanzes, das Deutsche Tanzarchiv Köln sowie für das Historische Archiv der Stadt Köln tätig. Seit 1996 ist er stellvertretender Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln.

 

Foto: Anke Jacob

Sabine Trautwein

Sabine Trautwein studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politische Wissenschaften in Trier und an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete freiberuflich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und in der Veranstaltungsorganisation im Bereich Informationsgesellschaft/ Neue Technologien, u.a. für die Lucent-Alcatel-Stiftung, das Berliner Stiftungsverbundkolleg (1989-2004) und verschiedene Konferenzen zur Smartcard-Technologie (1994-98). Ab 1996 Mitarbeit in der Verwaltung und Organisation verschiedener Projekte im Bereich Kultur und kulturelle Bildung, ab 1998 als Projektleiterin von ESF-geförderten Projekten. Von 2006 – Mai 2013 war Sabine Trautwein  verantwortlich für die Verwaltung am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin. Seit Juni 2013 ist sie Verwaltungsleiterin des HZT Berlins.

Susanne Triebel

Susanne Triebel ist seit 2011 Assistentin im Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz ZuKT und Koordinatorin des international ausgerichteten Masterstudiengang Contemporary Dance Education MA CoDE. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der John Cranko Schule in Stuttgart und der Rheinischen Musikhochschule in Köln. 2009 schloss sie den MA Contemporary Dance Education an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ab. Zwischen ihrem Diplomabschluss und dem Masterstudium tanzte sie mehrere Jahre an den Städtischen Bühnen Münster, dem Staatstheater Mainz, am Staatstheater Darmstadt, am Tanztheater Gießen. Seit 2012 unterrichtet sie im BAtanz Management und betreut im MA CoDE Projekte und Lehrproben.
Susanne Triebe ist aktuell Mitglied der AKT-Sprechergruppe.

Julian Warner

Julian Warner studierte Theaterwissenschaft, amerikanische Literaturgeschichte und Ethnologie an der LMU München. Seine erste künstlerische Forschung fand im Bereich Futurologie für das „Brand Fiction Space“ Projekt der Audi AG statt. Er kuratierte Workshops, Performances und Stadtteilprojekte für das Lothringer13 Kunstareal der Stadt München sowie Vortragsreihen in der Favorit Bar. Seit Oktober 2015 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturanthropologie der Universität Göttingen. Seine Schwerpunkte sind Black Diaspora Studies, Rassismus- und Popkulturforschung. Er ist zudem als „Fehler Kuti“ Teil der Experimental-Band 1115 (Alien Transistor). Seit 2015 arbeitet er zusammen mit Hannah Saar und Oliver Zahn in der künstlerischen Forschungsgesellschaft HAUPTAKTION.

HAUPTAKTION ist eine künstlerische Forschungsgesellschaft um die Produzentin Hannah Saar, den Kulturanthropologen Julian Warner und den Theatermacher Oliver Zahn. HAUPTAKTION beforscht theatrale Praxen ethnografisch, archivbasiert und im verkörpernden Selbstversuch und veröffentlicht Texte, Theater, Vorträge. Bisher entstandene Theaterarbeiten sind unter anderem SITUATION MIT AUSGESTRECKTEM ARM (über die Kulturgeschichte der „Hitlergruß“-Geste) und SITUATION MIT DOPPELGÄNGER (über Minstrel Shows, kulturelle Aneignung und Imitation). Diese Arbeiten verstehen sich als theatrale Essays zwischen Choreografie und historischer Studie und werden international präsentiert. Der Name HAUPTAKTION ist der Praxis der deutschsprachigen Wanderbühnen entnommen. >MEHR

Foto: Tjin Gwan Photography

Heidi Weiss

Heidi Weiss war von 2004 bis 2007 Professorin an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Heute unterrichtet sie an der Tanzakademie balance 1 und am Tanzhaus KARI in Kempten. Sie unterrichtet Profitraining bei Marameo Berlin, am Tanzhaus NRW in Düsseldorf und am K3 in Hamburg. Sie war Artist in Residence an der Virginia Commonwealth University (USA), am Duncan Konservatorium in Prag, an der London Contemporary Dance School The Place, an der SEAD Salzburg und bei Danceworx in Neu Delhi. Sie trainierte professionelle Kompanien wie Sasha Waltz & Guests oder DV8. Von 1992 bis 1996 tanzte und choreographierte sie für die in Philadelphia ansässige Kompanie Group Motion. 1997 zog sie nach Deutschland und gründete zusammen mit Jennifer Mann die Kompanie Zen-in-the-Basement mit der sie auch die Weiss-Mann-Technik entwickelte und in in Workshops und an Universitäten unterrichtet.

Foto: Company Christoph Winkler

Christoph Winkler

Christoph Winklers Choreographien umfassen ein weites Spektrum von Formaten, die von von persönlichen bis hin zu politischen Themen reichen. Geboren wurde er in Torgau in der ehemaligen DDR und war als Jugendlicher zunächst mehrfach Spartakiadesieger im Gewichtheben und Judo, trainierte außerdem Kampfsport und Breakdance, bevor er zur Ausbildung an die Staatliche Ballettschule Berlin ging. Danach studierte er Choreografie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und gründete Klangkrieg Produktionen, eine Plattform für experimentelle Musik. Seit 1998 arbeitet er freischaffend in Berlin. Mit seinen Arbeiten schafft er es immer wieder Themen zu finden, die ganz innerhalb seiner Kunstform stehen, aber darüber hinaus auch auf momentan in der Gesellschaft stattfindende Diskurse hinweisen.

Foto: Diethild Meier

Britta Wirthmüller

Britta Wirthmüller ist Choreographin und Tänzerin und lehrt als Künstlerische Mitarbeiterin am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) Berlin. Sie studierte Tanz an der Palucca Schule Dresden und erhielt ihren MA in „Performance Studies“ von der Universität Hamburg. Im Fokus ihrer Arbeit steht das, was normaler Weise unsichtbar bleibt: Z. B. Körper, denen es an sozialer Sichtbarkeit mangelt (Zyklus „Antibodies“, in Kollaboration mit Petra Zanki), Jean Weidts vergessene Tänze („Physical Encounters) oder die verborgenen historischen Schichten einer Stadt („The Silent Walk“). Aktuell verfolgt sie die Projekte „Nachruf“ – eine Einladung an verschiedene Generationen von Tänzer*innen ihr eigenes Körperarchiv zu erkunden und „Das Choreographische Dorf“ – eine Untersuchung von Choreographie als erweiterter und partizipativer Praxis im ländlichen Raum.

© Matthias Heyde

Christina Wüstenhagen

Christina Wüstenhagen (*1989) arbeitet als freischaffende Tänzerin in Berlin. Sie initiiert und leitet verschiedene Tanz- und Kulturprojekte in Kooperation mit Theatern, Museen und Schulen. Ausgehend von ihrem Interesse an Tanz, Medien und dem Erforschen neuer, interaktiver Aufführungsformate, kreiert sie gemeinsam mit den Künstler*innennetzwerken »SuB Kultur e.V« und »Dreitausend e.V« interdisziplinäre, künstlerische Arbeiten. Innerhalb des Berliner Tanzkollektivs »Tangente Company« realisiert sie zeitgenössische Tanzproduktionen und Community-Dance-Projekte. Die kreative Heimat des Kollektives ist die »TanzTangente« in Berlin.

Foto: Yanai Yechiel

Dana Yahalomi

Dana Yahalomi ist seit 2011 alleinige Leiterin des Performance-Kollektivs Public Movement, das sie im Jahr 2006 gemeinsam mit Omer Krieger gründete. Als kollektiver Körper für performative Forschung erprobt und realisiert Public Movement politische Handlungen im öffentlichen Raum, gemeinschaftliche Choreographien, Formen sozialer Ordnung sowie öffentliche und geheime Rituale. 2017 zeigte Public Movement die Performance „Rescue“ in der Europäischen Kulturhauptstadt Århus. 2016 war die Gruppe mit Debriefing Session II und Choreographies of Power im Guggenheim Museum in New York zu Gast. 2015 wurde die performative Ausstellung National Collection im Tel Aviv Museum of Art präsentiert. Im gleichen Jahr veröffentlichte der Verlag Sternberg Press das von Yahalomi und Alhena Katsof verfasste Buch Solution 263: Double Agent. Public Movement stand auf der Shortlist für den Future Generation Art Prize im Pinchuk Art Center Kiew, wo die Gruppe ihre Arbeit Cross Section (2014) zeigte. In Zusammenarbeit mit dem Baltic Circle Festival und Checkpoint Helsinki entwickelte Public Movement das Großprojekt Make Arts Policy! in Helsinki (2014). Die Gruppe trat unter anderem bei der Asian Art Biennal in Taipei, beim Steirischen Herbst in Graz, bei der Berlin Biennale, der New Museum Triennale sowie der Performa in New York auf. Weiterhin zeigte sie Arbeiten bei der Gothenburg Biennale, im Van Abbemuseum Eindhoven, in der Zacheta Nationalgalerie in Warschau, im Israeli Center for Digital Art in Holon und im Theater Hebbel am Ufer Berlin.

Foto: privat

Oliver Zahn

Oliver Zahn ist Theatermacher. Er entwickelt eine Trilogie von „Situationen“, deren Stücke international erfolgreich touren. Für SITUATION MIT AUSGESTRECKTEM ARM erhält er 2015 eine Nominierung als bester Nachwuchskünstler in der Kritiker*innenumfrage der Theater Heute. Darüber hinaus entsteht 2016 „Oh wie wohl ist mir am Abend“, eine Arbeit über (post-) koloniale Erinnerungskulturen, sowie gemeinsam mit Julian Warner die Lecture Performance MINSTRELSY und diverse Publikationen. 2015 gründet er gemeinsam mit Hannah Saar und Julian Warner die künstlerische Forschungsgesellschaft HAUPTAKTION.

HAUPTAKTION ist eine künstlerische Forschungsgesellschaft um die Produzentin Hannah Saar, den Kulturanthropologen Julian Warner und den Theatermacher Oliver Zahn. HAUPTAKTION beforscht theatrale Praxen ethnografisch, archivbasiert und im verkörpernden Selbstversuch und veröffentlicht Texte, Theater, Vorträge. Bisher entstandene Theaterarbeiten sind unter anderem SITUATION MIT AUSGESTRECKTEM ARM (über die Kulturgeschichte der „Hitlergruß“-Geste) und SITUATION MIT DOPPELGÄNGER (über Minstrel Shows, kulturelle Aneignung und Imitation). Diese Arbeiten verstehen sich als theatrale Essays zwischen Choreografie und historischer Studie und werden international präsentiert. Der Name HAUPTAKTION ist der Praxis der deutschsprachigen Wanderbühnen entnommen.