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Bettina Stark-Watzinger
Foto: Tobias Koch
VonDino Spiri

Eine Woche lang ist Stuttgart Stadt des Tanzes, wenn sich hier Studierende aller Tanzhochschulen in Deutschland zur 8. Biennale Tanzausbildung treffen. Ob in Pr├Ąsenz oder digital ÔÇô die Pandemie hat die Tanzszene stark getroffen, zwischenzeitlich ein kurzes Aufatmen erlaubt und verlangt allen immer noch gro├če Flexibilit├Ąt ab. 

Mit der Biennale Tanzausbildung f├Ârdert das Bundesministerium f├╝r Bildung und Forschung junge Tanztalente. Ziel ist es, ein Forum zu bieten f├╝r Auff├╝hrungen unter professionellen Bedingungen. Gleichzeitig entsteht ein Raum f├╝r Diskussionen, um sich mit unterschiedlichen Ausbildungskulturen auseinanderzusetzen. Es geht um die Qualit├Ąt der Ausbildung f├╝r einen Beruf, der permanenten Ver├Ąnderungen unterliegt. Im Tanz mischt sich Rationales und Emotionales, ohne dass es f├╝r den k├╝nstlerischen Erfolg auch nur ann├Ąhernd eine Gew├Ąhr geben kann.

Es geht bei der 8. Biennale Tanzausbildung auch um die k├╝nstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Solidarit├Ąt, N├Ąhe und Nachhaltigkeit. Ein Symposium erm├Âglicht tiefgehende Diskussionen. Workshops thematisieren Macht und Machtmissbrauch im Tanz. So soll den Studierenden Raum f├╝r den Austausch untereinander aber auch mit professionellen K├╝nstlerinnen und K├╝nstlern gegeben werden, ihr Bewusstsein f├╝r Strukturen gesch├Ąrft und die Zusammenh├Ąnge zwischen Tanztechniken und Arbeitsweisen in den Blick genommen werden.

Ich w├╝nsche allen Teilnehmenden des Bundeswettbewerbs 8. Biennale Tanzausbildung eine Woche mit vielen neuen Einblicken, interessanten Diskussionen und frischen Impulsen f├╝r Ihre Ausbildung.

Bettina Stark-Watzinger
Mitglied des Deutschen Bundestages
Bundesministerin f├╝r Bildung und Forschung

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