Kategorien-Archiv Do-Shops

Natsuko Tezuka
VonAnja Michalke

Do-Shop #7 (nur für Studierende)

Natsuko Tezuka: Body Map – Journey into the Inside

Betrachte deinen Körper und lasse zu, dass er im Strom des Bewusstseins mitschwingt, was dich wiederum zum Tanzen bringt. Anstatt den Tanz zu tanzen, kannst du zum Tanz werden. Der Tanz wird dich tanzen. Stehe still und mache das Unmögliche. Wir beginnen mit der Erforschung der Körperlichkeit, der Gefühle und der spontanen Bewegungen. Lasst uns unsere Körper betrachten und von deren Innenwelt eine Body-Map schaffen, die wir dann bereisen. Du wirst sehen welche Energie tief im Inneren schlummert und nur darauf wartet zu Bewegung zu werden, die einfach geschieht und nicht geführt werden muss.

Lehrerin: Natsuko Tezuka

21. und 22.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum K32

Achtung: criss-cross!
Die Do-Shops #5-8 finden jeweils an zwei Tagen statt, #5 und #6 am Dienstag und Mittwoch, #7 und #8 am Freitag und Samstag. Sie werden folgendermaßen kombiniert: 5/7, 5/8, 6/7 und 6/8.

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Fabrice Mazliah © privat
VonAnja Michalke

Do-Shop #8 (nur für Studierende)

Fabrice Mazliah: The Forsythe Methodology Based on the Repertory

Fabrice Mazliah ist ein Choreograph und ehemaliger Forsythe Tänzer. Er wird Einblicke in die Methodologie von Forsythes choreographischer Arbeit gewähren. Diese greift auf verschiedene Stücke zurück, die er über einen Zeitraum von 20 Jahren am Ballett Frankfurt und in der Forsythe Company tanzte.

21. und 22.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum K4

Achtung: criss-cross!
Die Do-Shops #5-8 finden jeweils an zwei Tagen statt, #5 und #6 am Dienstag und Mittwoch, #7 und #8 am Freitag und Samstag. Sie werden folgendermaßen kombiniert: 5/7, 5/8, 6/7 und 6/8.

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Sebastian Matthias © Jörg Letz
VonAnja Michalke

Do-Shop #9 (nur für Lehrende)

Sebastian Matthias: Strategien zur Anerkennung eines differenzierten Wissens

Niemand kann die körperliche Erfahrung eines anderen Menschen genau nachvollziehen. Gerade im Tanz, wo der subjektive Körper im Mittelpunkt steht, scheint es besonders relevant zu sein, sich auf gemeinschaftliche Arbeitsweisen einzulassen. Tänzer*innen und Performer*innen in choreographischen Prozessen sind auf ihre eigenen Entscheidungen im und mit dem Körper angewiesen. Wie kann eine Lernpraxis diese Notwendigkeiten widerspiegeln?

In diesem Workshop werden partizipative Forschungsmethoden zur Diskussion gestellt und nach ihren impliziten Techniken, Rollenverständnissen, Körperbildern befragt, um eine Perspektive zu vermitteln, wie praktisches, nicht-institutionalisiertes Wissen ernst genommen und genutzt werden kann. So soll eine kognitive Distanzierung gegenüber eingespielten Routinen, Interaktionsformen und Machtbeziehungen ermöglicht werden, um etablierte Verständnisse und Strategien infrage zu stellen und Tanzausbildung neu denken zu können.

Moderation: Sebastian Matthias

19.02., 11:00-13:00 Uhr und 21.02., 15:00-17:00 Uhr

19.02.: Ballettzenturm Hamburg John Neumeier, Caspar-Voght-Straße 54, 20535 Hamburg

21.02.: Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Zelt

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Omar Rajeh © Jörg Letz
VonUlrike Steffel

Do-Shop #1 (nur für Studierende)

Omar Rajeh: MaQaM – Spaces of Inspiration | The Plurality of the Body

Der Körper sollte nicht als eine Einheit mit einem einzigen Zentrum betrachtet werden, sondern als eine interaktive Beziehung zwischen „Körpern“, die ihm seine Dynamik, Präsenz und Bedeutung verleiht. Diese Herangehensweise fokussiert auf dynamische Zentren, die als Zentren von Aufmerksamkeit und Kommunikation betrachtet werden können. Inspirationsräume, die von der Zeit gerahmt sind, darin mutieren und sich auflösen, bilden den konzeptionellen Kern. MaqaM möchte ein breiteres Choreographie- und Tanzkonzept einführen, das vielmehr auf den inneren Impulsen der Präsenz als auf die rein physischen Formen beruhen soll. Bewegung wird zur Dringlichkeit für das Sein und die Schaffung von Bedeutung anstatt zur Dringlichkeit für die Darstellung von Formen und Repräsentationen.

Lehrer: Omar Rajeh

18., 19., 21. und 22.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum 6a

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Eylul Fidan Akinci © privat
Vonwerbit

Do-Shop #2 (nur für Studierende)

Eylül Fidan Akinci: Dance Herstories

Woran denken wir, wenn wir über „die“ Tanzgeschichte sprechen? Wessen Körper und Bewegungen verherrlicht diese Geschichte und wen ignoriert sie? Wer schreibt diese Geschichte, und was haben diejenigen davon, die sie nacherzählen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Do-Shops. Wir werden zuerst unsere eigenen Vorurteile und die als gegeben hingenommenen Erzählweisen von Tanzgeschichte herausarbeiten und untersuchen, wie wir damit umgehen. Schließlich werden wir Kriterien für feministische, antikolonialistische und posthumanistische Sichtweisen herausarbeiten, mit denen die Geschichte des Tanzes auf vielfältige Arten erzählt werden kann. Dabei untersuchen wir, welche Arten von Bewegungen, Formen und Anatomien unsere Körper heute und in Zukunft leisten können müssen, um sie umzusetzen. Um das zu erreichen, üben wir uns in improvisiertem Schreiben genauso wie in improvisierten Bewegungen.

Lehrerin: Eylül Fidan Akinci

18., 19., 21. und 22.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum KX

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Tim Reuscher © privat
VonAnja Michalke

Do-Shop #2a/#3a (nur für Studierende)

Tim Reuscher: Zine

Comics, Fanzines usw. haben ihre eigene Art der Erzählung. Zines sind leicht herzustellen und zu vertreiben. Tim Reuscher von NACHLADEN in Hamburg wird einen Vortrag über die Geschichte von Zines geben sowie eine praktische Anleitung zu deren Herstellung. Die Do-Shops #2: history / herstory of dance und #3 DI whY? verwenden diese Technik zur Bereicherung ihres Prozesses.

Lehrer: Tim Reuscher

19. + 21.02., 15:00 – 17:00 Uhr

Zusatzoption für die Do-Shops #2 und #3

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

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Claire Cunningham © Meyer Unlabel
VonAnja Michalke

Do-Shop #4 (nur für Studierende)

Claire Cunningham: Visibility is no Choice

Claire Cunninghams Arbeit entsteht aus der Erforschung sowie dem Gebrauch/Zweckentfremdung ihrer Krücken und der Erkundung des Potenzials ihrer Körperlichkeit. Dabei lehnt sie traditionelle und für unbeeinträchtigte Körper entwickelte Tanztechniken bewusst ab. Sie sagt, dass sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung als Live-Performerin und Künstlerin stets sichtbar gewesen sei. In diesem Do-Shop geht es darum, sich auf und abseits der Bühne für die Sichtbarkeit zu entscheiden.

18., 19., 21. und 22.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum K31

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© Michaela Kuhn
VonAnja Michalke

Do-Shop #5 (nur für Studierende)

Bea Carolina Remark / Raymond Hilbert: Tanz und das Miteinander

Wie passen Tanz und Inklusion zusammen? Lange wurde Tanz nicht als inklusive Kunstform betrachtet. Dass er eine sein kann, zeigt u. a. das Bundesjugendballett seit mehreren Jahren in zahlreichen Kollaborationen mit Institutionen, deren Tätigkeitsfeld außerhalb der Kunstwelt liegt. Die Do-Shop-Leiter*innen Raymond Hilbert, Ballettmeister des BJB und Bea Carolina Remark, Tanzschaffende, laden dazu ein, dein individuelles Bewegungsrepertoire zu erforschen und zu einer gemeinsamen Tanz- und Bewegungssprache fortzuentwickeln, indem erforscht wird, wie Tanz für alle erlebbar wird. Die Do-Shop-Teilnehmer*innen werden Teil der inklusiven Arbeit des Bundesjugendballetts und Bea Carolina Remarks; sowohl beobachtend als auch mitwirkend. Lasst uns Spaß am gemeinsamen Tanzen haben!

18. und 19.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum K4

Die Teilnahme der Schüler*innen der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule Hannover wird unterstützt durch die Gabriele Fink Stiftung.

Achtung: criss-cross!
Die Do-Shops #5-8 finden jeweils an zwei Tagen statt, #5 und #6 am Dienstag und Mittwoch, #7 und #8 am Freitag und Samstag. Sie werden folgendermaßen kombiniert: 5/7, 5/8, 6/7 und 6/8.

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Zwoisy Mears-Clarke © privat
VonAnja Michalke

Do-Shop #6 (nur für Studierende)

Zwoisy Mears-Clarke: Bodies + Politics

In diesem Workshop werden wir eigene politische Praktiken und Erfahrungen erforschen, de-konstruieren und diskutieren. Diese Erkundungen, Dekonstruktionen und Diskussionen werden im Raum zwischen Sprache und Bewegung stattfinden. Wir werden mit der Benennung einiger politischer Themen und Ideen beginnen, die uns beschäftigen. Von dort aus gehen wir über zu Übungen der Tanzimprovisation (aus Zwoisys künstlerischer Praxis), die eine Brücke zwischen Wort und Bewegung schlagen. Während wir untersuchen, wie gesellschaftspolitische Botschaften täglich in unserem Körper vorkommen und wie unser Körper sie ausdrückt, werden wir einander aktiv zuhören. In diesen Momenten und darüber hinaus werden wir uns gegenseitig unterstützen, einander friedlichen Widerstand leisten und uns solidarisieren.

In einem Teil dieses Workshops wird Berührung verwendet. Über die physischen Grenzen wird selbstbestimmt entschieden und die Verantwortung für die Einhaltung dieser Grenzen wird von allen geteilt.

Zwoisy versteht sich als Choreograf der Begegnungen. Er nutzt das ausgedehnte Potential des choreografischen Raums, um Formen der Unterdrückung wie Rassismus und Ableismus zu konfrontieren, weil sie menschliche Interaktionen auf struktureller sowie auf zwischenmenschlicher Ebene sabotieren. Zwoisy Mears-Clarke hat einen Bachelor (B.S.) in Biomedizinischem Ingenieurwesen von der Columbia Universität, New York City, USA und einen Bachelor (B.A.) in Ingenieurwesen und Tanz vom Oberlin College, Ohio, USA. Aktuell liegt sein Lebensmittelpunkt in Rösrath, DE.  www.zwoisymearsclarke.com

Lehrer: Zwoisy Mears-Clarke

18. und 19.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum K32

Achtung: criss-cross!
Die Do-Shops #5-8 finden jeweils an zwei Tagen statt, #5 und #6 am Dienstag und Mittwoch, #7 und #8 am Freitag und Samstag. Sie werden folgendermaßen kombiniert: 5/7, 5/8, 6/7 und 6/8.

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Boy Henry & Boy Bernd © privat
Vonwerbit

Do-Shop #3 (nur für Studierende)

Boy Henry & Boy Bernd / Brontez Purnell: DI whY?

In dem Workshop geht es um Punk und den damit verbundenen Do It Yourself-Gedanken in Bezug auf selbst Musik machen, selbst über Musik schreiben, selbst Musik veröffentlichen, selbst Konzerte veranstalten und wie sich dies auf die Kreativität auswirkt. Im Laufe des Workshops wird erarbeitet, wie sich das DiY Konzept auf andere Kunstformen (z.B. Tanz) anwenden lässt.

Lehrer: Boy Henry und Boy Bernd sowie Brontez Purnell

18., 19., 21. und 22.02., 15 Uhr

Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Raum 6c

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