Campus

 

Das Campus-Programm im Überblick

Morning-Input im Biennale Plenum

für BA- und MA-Studierende sowie AK|T-Mitglieder, internationale Gäste und Workshop-Lehrende

Download WORKBOOK 6.Biennale Tanzausbildung

Jeder Morgen beginnt für alle Studierenden und Lehrenden mit einem kurzen Input in Form einer Keynote, Lecture-Demonstration oder künstlerischen Präsentation im Biennale Plenum im Studio 14. Die Morning-Inputs öffnen einen gedanklichen Raum für die anschließenden Trainings und Workshops. Sie greifen verschiedene Aspekte des Biennale-Themas „Dancing in the Street. Was bewegt Tanz?“ auf und mäandern frei in angrenzende Disziplinen. Während der Inputs gibt es Yogamatten, Decken und genügend Raum, um sich vor Trainingsbeginn aufzuwärmen.

Trainings

für BA-Studierende, MA-Studierende, Next Generation (Tanztreffen der Jugend); offen für Lehrende

An den Vormittagen könnt Ihr jeweils zwischen zwei klassischen und zwei zeitgenössischen Trainings wählen. Die Klassen werden von Berliner Tanzschaffenden und den Lehrenden der AK|T Institutionen geleitet, so dass Ihr und die AK|T-Mitglieder einen Einblick in die Trainingsmethoden der beteiligten Ausbildungsinstitutionen bekommen könnt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, dass Ihr für- und miteinander eigene Trainingsangebote macht.

Workshops

für BA-Studierende, MA-Studierende, Next Generation (Tanztreffen der Jugend)

Bertha Bermudez hebt in ihrem Workshop „Becoming a Dancer“ das Politische in Bezug auf den eigenen Körper hervor und ermutigt dazu, einen eigenverantwortlichen Umgang mit den Anforderungen des Berufs als Tänzer*in zu finden. Kirstie Simson zeigt in „What moves us and why?“ was Tanzimprovisation mit dem Leben zu tun hat. Dana Yahalomi, künstlerische Leiterin der Gruppe „Public Movement“, untersucht in Kooperation mit der Berliner Polizei den menschlichen Körper als Agent von staatlicher Macht und Ordnung. Christoph Winkler dagegen behauptet „Dance is not enough“ und erprobt mit den Teilnehmer*innen, wie sich mit Radical Cheerleading politische Themen auf der Bühne verhandeln lassen. In einem Peer-learning Workshop geht es um Wissenshierarchien, kollaborative Arbeitsweisen und selbstorganisiertes Lernen. Studierende entwickeln miteinander Arbeits- und Austauschformate und werden dabei bei Bedarf durch Chrysa Parkinson als Mentorin begleitet. Die MA-Studierenden werden im Workshop mit Martin Sonderkamp einen Blick auf die Lücken, Umwege und Brüche in der eigenen Biographie werfen und der Frage nachgehen: Welche Bedeutung geben wir Lebensabschnitten und Erfolgen, wenn wir uns nach außen präsentieren und welche sind vielleicht für uns persönlich aber auch für unseren Lebensweg von viel größerem Wert?

Lunch

Während der Workshoptage der Biennale gibt es für alle Teilnehmenden und Gäste eine Mittagspause im Studio 12. Es gibt ein warmes Mittagessen und Zeit, sich über die Eindrücke und Erfahrungen der Biennale auszutauschen.

Abschluss-Sharing

Am letzten Workshop-Tag treffen sich alle Studierenden und Lehrenden, um mit kurzen Demonstrationen Einblicke in den Workshop-Prozess der Woche zu geben.

Das Campus-Programm ist ausschließlich für die Studierenden der an der Biennale teilnehmenden Ausbildungsinstitution geöffnet.