
Alle zwei Jahre treffen sich Studierende und Lehrende der Abschlussklassen der staatlichen Tanzhochschulen an wechselnden Orten, um sich gemeinsam eine Woche lang über Tanz und Choreographie auszutauschen, unterschiedliche Ausbildungs- und Arbeitskulturen zu diskutieren und, natürlich, um zu tanzen.
Die kommende 10. Biennale Tanzausbildung findet wieder in Berlin statt, an der Staatlichen Ballettschule, nachdem sie fast 20 Jahre zuvor ebenfalls in Berlin ihren Auftakt hatte. Das Motto der Biennale „Variation“ lädt dazu ein, sowohl zeitgenössischen als auch klassischen Tanz zu verbinden und über die Erzählungen von „Innovation“ und „Tradition“ hinaus kritisch neu zu interpretieren – für beide Bereiche.
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Biennale Tanzausbildung. Ziel der von unserem Haus geförderten kulturellen Wettbewerbe ist es, jungen Talenten und Nachwuchskünstlerinnen eine Möglichkeit zu bieten, sich unter professionellen Bedingungen auf Bühnen, in Konzertsälen und Kunsthallen zu präsentieren, im Austausch mit Gleichaltrigen und bereits erfahrenen Künstlerinnen Neues zu erarbeiten. Es geht nicht alAlle zwei Jahre treffen sich Studierende und Lehrende der Abschlussklassen der staatlichen Tanzhochschulen an wechselnden Orten, um sich gemeinsam eine Woche lang über Tanz und Choreographie auszutauschen, unterschiedliche Ausbildungs- und Arbeitskulturen zu diskutieren und, natürlich, um zu tanzen.
Die kommende 10. Biennale Tanzausbildung findet wieder in Berlin statt, an der Staatlichen Ballettschule, nachdem sie fast 20 Jahre zuvor ebenfalls in Berlin ihren Auftakt hatte. Das Motto der Biennale „Variation“ lädt dazu ein, sowohl zeitgenössischen als auch klassischen Tanz zu verbinden und über die Erzählungen von „Innovation“ und „Tradition“ hinaus kritisch neu zu interpretieren – für beide Bereiche.
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Biennale Tanzausbildung. Ziel der von unserem Haus geförderten kulturellen Wettbewerbe ist es, jungen Talenten und Nachwuchskünstlerinnen eine Möglichkeit zu bieten, sich unter professionellen Bedingungen auf Bühnen, in Konzertsälen und Kunsthallen zu präsentieren, im Austausch mit Gleichaltrigen und bereits erfahrenen Künstlerinnen Neues zu erarbeiten. Es geht nicht allein um den Wettbewerb, es geht auch um die Qualität der Ausbildung für einen Beruf, der permanenten Veränderungen unterliegt. Im Tanz mischt sich Rationales und Emotionales, beides muss miteinander in Einklang gebracht werden, damit sich künstlerische Persönlichkeit und tänzerisches Handwerk entwickeln können.
Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement für die Vorbereitung und Durchführung der Biennale und wünsche den Studierenden eine inspirierende Woche mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen.
Dr. Catrin Hannken
Leiterin der Abteilung für berufliche Bildung und lebensbegleitendes Lernen
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

In einer Welt, in der Kontraste heute vor allem als antagonistische Pole eines unvereinbaren Gegensatzes denn als Orientierungspunkte innerhalb eines vielfältigen, inspirierenden und variablen Spektrums betont werden, ist auch die Kunst gefordert, ihr einzigartiges zivilisatorisches Potenzial zu entfalten. Variationen innerhalb eines Spektrums spielen in vielen künstlerischen und wissenschaftlichen Kontexten eine bedeutende Rolle. Im Tanz findet sich das Konzept in allen Stilbereichen wieder, auch in denen, die in der Ausbildung vertreten sind: von den kanonischen Stücken des klassischen Balletts über die Anbindung des tanzenden Individuums an allgemeinmenschliche Themen bis hin zur Arbeit mit Improvisation und Scores im zeitgenössischen Tanz. Variation – präzise und grenzenlos – eröffnet vielfältige Möglichkeiten und ruft in den verschiedenen Tanzstilen klare künstlerische, aber individuell unterschiedliche Assoziationen hervor. Variation ist Veränderung, sie ist Bewegung, denn egal wie präzise eine Bewegung wiederholt wird, sie ist nie dieselbe.
Unter dem Motto „Variation – Präzision und Grenzenlosigkeit“ freue ich mich, die Teilnehmenden der Jubiläumsveranstaltung der 10. Biennale Tanzausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin im 75. Jahr ihres Bestehens begrüßen zu dürfen. Ich wünsche Ihnen allen – Studierenden wie Lehrenden – viel Erfolg und Inspiration für eine spannende, arbeitsreiche, intensive und herausfordernde Woche voller Training, Workshops, Diskussionen, Begegnungen und vor allem Tanz in all seinen Varianten.
Mein herzlicher Dank gilt dem Kuratorischen Team der Schule für die erfolgreiche und sorgfältige Vorbereitung sowie allen Förderinnen und Unterstützerinnen der 10. Biennale Tanzausbildung aus Kunst, Politik und Verwaltung, ohne deren Engagement ein solches Projekt nicht möglich wäre.
Ulrich Giessel
Schulleiter Staatliche Ballett- und Artistikschule Berlin (SBuAS)

Grußwort Kuratorisches Team
In einer Zeit, in der Grenzen verteidigt und überschritten werden, setzen wir auf die grenzenlosen Möglichkeiten der Kunst. Tanz verbindet, entfaltet sich über Grenzen hinweg, bahnt sich neue Wege,
ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren. Wer, wenn nicht der Tanz ist fähig dazu, begrenzte und blockierte Räume wahrzunehmen und den Blick zu öffnen?
Wir laden Sie herzlich zu dem Jubiläum der 10. Biennale Tanzausbildung ein und möchten gemeinsam mit Ihnen eintauchen in die Variationen tänzerischer Entwicklungsprozesse. Im Fokus stehen Präzision und Grenzenlosigkeit. Mit dem Bewusstsein, dass die Verbindung dieser Elemente, die Qualitäten des Tanzes erweitert und herauskristallisiert.
Die Präzision ist aus dem Tanz nicht wegzudenken. Sie lenkt den Fokus auf Details und verstärkt deren Wirkung. Sie feilt, poliert, hinterfragt und konkretisiert, bis die Summe all jener Details zum Gesamtkunstwerk verschmelzen.
Die Grenzenlosigkeit hingegen bildet das Fundament aller Möglichkeiten. Sie erweitert den Blick in künstlerische Erfahrungswelten im Innen und Außen. Sie regt an weiterzudenken, tiefer zu forschen und die Perspektive zu wechseln. Grenzenlosigkeit verbindet Kulturen, löst alte Denkmuster und schafft Raum für neue Ausdrucksmöglichkeiten.
In den luftig offenen Räumlichkeiten der Staatlichen Ballettschule Berlin feiern wir mit der Biennale zugleich auch den 75. Geburtstag unserer Schule. Wir freuen uns auf die Impulse der eingeladenen Choreograf*innen und Lehrenden und natürlich auf die Energie der Studierenden!
Gemeinsam möchten wir das eigene Spektrum erweitern – vom Detail bis hin zur maximalen Ausdehnung.
Marek Rózycki, Kathrin Baum-Höfer, Ulf Höpfner