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Eisa Jocson

VonMichaela Weinhauser

Eisa Jocson

Eisa Jocson ist eine zeitgen√∂ssische Choreografin und T√§nzerin aus den Philippinen, die als bildende K√ľnstlerin ausgebildet wurde und einen Hintergrund in Ballett hat. Mit ihrer Arbeit legt sie die K√∂rperpolitik in der Dienstleistungs- und Unterhaltungsindustrie durch die einzigartige sozio√∂konomische Perspektive der Philippinen offen. Sie untersucht, wie sich der K√∂rper bewegt und welche Bedingungen ihn in Bewegung bringen ‚Äď sei es die soziale Mobilit√§t oder die Abwanderung der Philippinen durch Wanderarbeit. In ihren Werken ist das Kapital die treibende Kraft der Bewegung, die den K√∂rper in r√§umliche Geografien dr√§ngt. Jocson ist mit ihrem Solo-Triptychon auf zahlreichen gro√üen zeitgen√∂ssischen Festivals aufgetreten:¬†Death of the Pole Dancer¬†(2011),¬†Macho Dancer¬†(2013) und¬†Host¬†(2015) sowie mit der von Mousonturm produzierten¬†HAPPYLAND-Serie:¬†Princess¬†(2017),¬†Your Highness¬†(2017),¬†Manila Zoo¬†(2021).¬†The Filipino Superwoman Band¬†(2019), eine Arbeit √ľber die affektive Arbeit von philippinischen Musikern in √úbersee, wurde von der Sharjah Biennale in Auftrag gegeben. Sie ist Preistr√§gerin des Cultural Centre of the Philippines 13 Artists Award 2018, Gewinnerin des Hugo Boss Asia Art Award 2019 und erhielt den SeMa-HANA Award 2021 f√ľr das Werk¬†TFSB2020: Superwoman, Empire Of Care auf der Seoul MediaCity Biennale.

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√úber den Autor

Michaela Weinhauser editor