Dov’è la Luna – pas de Deux

Académie Princesse Grace Monaco

Choreografie: Jean-Christophe Maillot
Probenleitung: Roland Vogel
Tanz: Kadelle Smith, M. Dillon Brizic
Musik: Alexander Skrjabin, Prelude Op.16 N° 4, Prelude Op.13 N°2, Prelude Op.9 N°1, Prelude Op.11 N°5
Pianist: Hervé Billaut

Das 1994 entstandene Ballett Dov’è la luna ist der 1.Teil einer Trilogie, mit der Jean-Christophe Maillot seinem Vater, einem viel zu früh verstorbenen Maler, ein Denkmal setzt (es folgten Vers un pays sage (1995) und Back on track 61 (2021).

Dov’è la luna ist das dämmerungsreichste der drei Ballette. Maillot greift auf Mythologien zurück, in denen der Mond ein Ort des Übergangs zwischen Leben und Tod ist, ein Ort, an dem eine zweite Geburt vorbereitet wird.

„Ich war auf dem Boot eines Freundes. Die Strömung der Erinnerung vermischte sich mit der des Vergessens, und ich wusste nicht, welche von beiden mich forttragen würde. Würde ich, das Waisenkind, auf dem offenen Meer verloren gehen oder zu anderen Ufern schwimmen? Doch eine Freundin legte ihre Hand auf meine Sorgen. Sie beleuchtete sie auf eine andere Weise, mit Feingefühl und Zurückhaltung. Der Mond vertrieb daraufhin die quälenden Gedanken, und ein Planet erschien mir.“

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