

Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T)
Die Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T) wurde 2006 von Vertreter*innen aller staatlichen Tanzausbildungsinstitutionen in Deutschland gegründet. Sie versteht sich als Arbeitsgemeinschaft und nationale Interessensvertretung mit dem Ziel, die professionelle Tanzausbildung in Deutschland (BA, MA / Diplom / Bühnenreifeprüfung) zu stärken. Die Ausbildungskonferenz Tanz beteiligt sich aktiv an den Diskussionen zur Ausbildungssituation im Tanz, durch
_ die Vertretung der gemeinsamen Interessen als nationales Gremium
_ die Intensivierung der Zusammenarbeit bei gleichzeitiger Profilschärfung der einzelnen Ausbildungsinstitutionen
_ die Vernetzung mit weiteren internationalen Partnern.
Wichtigstes gemeinsames Projekt der Ausbildungskonferenz Tanz ist die Biennale Tanzausbildung, die als nationales Forum für den Austausch und die Begegnung von Studierenden und Lehrkräften seit 2008 regelmäßig an wechselnden Orten stattfindet. Seit 2012 wird die Biennale Tanzausbildung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als Bundeswettbewerb zur Förderung des Tänzernachwuchses finanziert.
Die Initiative für den Zusammenschluss der Tanzausbildungsinstitutionen war maßgeblich von Tanzplan Deutschland ausgegangen. Durch zahlreiche Begegnungen von Lehrenden und Studierenden, sowohl in der praktischen Zusammenarbeit als auch beim theoretischen Austausch, ob zum Bologna Prozess, der Umwandlung von Diplomstudiengängen in Bachelor und Masterprogramme und vielen anderen Themen wurde eine stabile Grundlage für die künftige Arbeit der AK|T auch nach dem Ende von Tanzplan Deutschland geschaffen.
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Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin / HZT
Das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin (HZT) ist ein lokal und international ausgerichtetes Studien- und Forschungszentrum für eine kreative und kritische Auseinandersetzung mit Tanz, Choreographie, körperbasierten Praktiken und Performance. Das HZT bietet drei Studiengänge an: den Bachelorstudiengang Tanz, Kontext, Choreographie und die beiden Masterstudiengänge Choreographie (maC) und Solo/Dance/ Authorship (MA SODA).
Von 2023-2028 ist die international bekannte und sich selbst als behindert identifizierende Künstlerin, die schottische Choreographin, Performerin und Sängerin Claire Cunningham als Einstein Professorin für den Bereich „Choreography, Dance and Disability Arts“ am HZT Berlin tätig.


Staatliche Ballettschule Berlin
Die Staatliche Ballettschule Berlin vereint professionelle Berufsausbildung mit der schulischen Ausbildung unter einem Dach. Als staatliche Institution begegnen sich hier Schülerinnen sowie Lehrende aus zahlreichen Nationen, um miteinander die Weltsprache des Tanzes täglich weiter zu perfektionieren und so zu technischer Virtuosität, künstlerischer Tiefe und darstellerischer Reife zu gelangen. Ein pädagogisches Konzept, das den Wechsel von künstlerisch-praktischen und allgemeinbildenden Fächern erfolgreich realisiert, ermöglicht eine Doppelqualifizierung von Klasse 5 bis hin zum beruflichen Gymnasium bzw. der Berufsfachschule. Unsere Absolventinnen schließen die Schule als “Staatlich geprüfte Bühnentänzerinnen” ab. 90% unserer Schülerinnen schaffen den Sprung ans Theater bzw. eine Company.
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École supérieure de danse de Cannes Rosella Hightower
Das Pôle National Supérieur de Danse Rosella Hightower ist eine von sechs vom französischen Kulturministerium akkreditierten Hochschulen für Tanz. Es bildet Tänzerinnen in klassischen und zeitgenössischen Stilrichtungen aus und verleiht das Nationale Höhere Berufsdiplom in Tanz nach einer Grundausbildung, einem Praktikum oder der Anerkennung von Vorerfahrung. Im letzten Studienjahr können die Studierenden dem Cannes Jeune Ballet Rosella Hightower beitreten, um Bühnenerfahrung zu sammeln und sich anhand eines Repertoires, das klassische Meisterwerke, zeitgenössische Kreationen und Werke renommierter Choreografinnen vereint, mit den Realitäten einer professionellen Tanzkarriere auseinanderzusetzen.
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The Royal Danish Ballet School Copenhagen
Die Ballettschule des Königlich Dänischen Theaters in Kopenhagen, gegründet 1771, ist eine der ältesten Ballettschulen der Welt und die Wiege der berühmten Bournonville-Tradition. Sie bietet eine erstklassige, ganzheitliche Ausbildung, in der akademische Studien und professionelles Balletttraining Hand in Hand gehen. Schülerinnen im Alter von 5 bis 19 Jahren entwickeln künstlerische Exzellenz, Disziplin und Kreativität, während sie mit dem Königlich Dänischen Ballett auf der Bühne stehen. Das einzigartige Umfeld der Schule fördert die nächste Generation von Tänzerinnen und verbindet klassisches Erbe mit zeitgenössischer Kunst.
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Palucca Hochschule für Tanz Dresden
Gegründet durch Palucca, steht bis heute das Individuum im Mittelpunkt unserer 100jährigen Ausbildungsstätte. Die künstlerische Weiterentwicklung und die jeweils eigenen Fertigkeiten und Kompetenzen sind Ziele der Ausbildungen. Unsere Curricula und Lehrpläne werden von den drei Säulen Klassischer Tanz, Zeitgenössischer/Moderner Tanz und Improvisation getragen. Ziel ist es, die traditionell bestehenden Grenzen zwischen den verschiedenen Tanzbereichen und -techniken zu überwinden und einen gemeinsamen Zugang zu finden. Durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis werden die Studierenden darin bestärkt, sich zu unabhängig und schöpferisch denkenden Individuen zu entwickeln, welche die erlernten Methoden und Techniken als Schlüssel zur künstlerischen Freiheit sehen und nutzen.
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Folkwang Universität der Künste Essen
Die Folkwang Universität der Künste ist die zentrale und in Nordrhein-Westfalen einzige Ausbildungsstätte für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft. Seit 1927 sind hier – gemäß der Folkwang Idee von der spartenübergreifenden Zusammenarbeit der Künste – die verschiedensten Kunstrichtungen und Disziplinen unter einem Dach vereinigt.
Seit 1927 werden an der Folkwang Universität der Künste internationale Tänzer*innen ausgebildet. Viele bedeutsame Persönlichkeiten sind mit dieser Hochschule verbunden, darunter weltberühmte, wie der Folkwang Mitbegründer Kurt Jooss oder seine Schülerin Pina Bausch. Die Folkwang-Tanzausbildung versteht sich als interdisziplinär, traditionsbewusst, vielseitig und aufgeschlossen.
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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Ziel des BAtanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ist die Ausbildung und individuelle Förderung von kreativen, ausdrucksstarken Tänzer*innenpersönlichkeiten, die über ein großes Spektrum sowohl in Techniken des Balletts als auch im zeitgenössischen Bereich verfügen und ihre Qualitäten souverän einsetzen können. Sie haben Fähigkeiten entwickelt, künstlerische Arbeitsprozesse kreativ mitzugestalten und sind in der Lage, über sich und die Kunstform Tanz im interdisziplinären wie im historischen und gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren und kreativ zu nutzen.
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Ballettschule des Hamburg Ballett
Mit dem Ziel ausdrucksstarke Künstler*innen auszubilden, beeindruckt die von John Neumeier 1978 gegründete Ballettschule des Hamburg Ballett durch einen Lehrplan, der internationale Schüler*innen auf die gegenwärtige Tanzwelt vorbereitet. Grundlage des Lehrplans ist der intensive Unterricht im klassisch-akademischen Tanz. Dazu gehört neben Fächern wie Spitzentanz und Pas de deux, das Erlernen von klassischen und zeitgenössischen Variationen sowie Hamburgs traditionelles Neumeier-Repertoire. Dieser Unterricht wird durch theoretischen Fächer ergänzt und durch Pilates und Krafttraining abgerundet. Auf diese Weise erhalten Schüler*innen eine umfassende Ausbildung, die ein Engagement an allen nationalen und internationalen Compagnien ermöglicht.


Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz
Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der HfMT Köln bildet innerhalb der Zeitgenössischen Tanzlandschaft einen wichtigen Knotenpunkt für Tanz und Tanzforschung. Die Studiengänge BA Tanz, MA Tanzvermittlung und MA Tanzwissenschaft vermitteln Praktiken und Perspektiven von performativer Tanzkunst, Tanzvermittlung und Tanzwissenschaft. Diese in Deutschland einzigartige Konstellation formt ein inspirierendes, künstlerisch-praktisches wie forschungsorientiertes Studienumfeld, in dem fächerübergreifend gearbeitet und experimentiert wird. Das ZZT bietet den Studierenden durch regionale, nationale und internationale Kooperationen eine aktive Anbindung an ein heterogenes Berufsfeld und fördert die fortlaufende Professionalisierung, Internationalisierung sowie einen interdisziplinären Austausch.
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Rambert School of Ballet and Contemporary Dance London
Die Foundation- (FD) und Bachelor-of-Arts-Studiengänge (BA) (Hons) der Rambert School zielen darauf ab, Tänzerinnen durch ein hochqualifiziertes Tanztraining von einem breiten, erfahrenen und vielfältigen Lehrendenteam optimal auszubilden. Die gleichwertige Gewichtung der Ausbildung in diesen beiden Genres ist in Großbritannien wohl einzigartig, und der Lehrplan wird durch Beiträge von Gastkünstlerinnen und Choreograf*innen aus der Branche bereichert. Täglicher Unterricht umfasst Ballett, Spitzentanz, klassisches Partnering, Coaching, Bühnenarbeit und klassisches Ballett-Repertoire. Der Unterricht im zeitgenössischen Tanz reicht von der Vermittlung grundlegender Techniken, wie Graham und Cunningham, über Release-basierte Stile bis hin zu neueren Techniken wie Gaga und wöchentlichen Improvisationsklassen.
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The Royal Ballet School London
Die Royal Ballet School ist das weltweit renommierteste Zentrum für klassisches Ballett. Seit Generationen bringt die Schule Tänzerinnen und Choreografinnen von internationalem Rang hervor: Margot Fonteyn, Kenneth MacMillan, Darcey Bussell, Marianela Nuñez und Christopher Wheeldon. Absolventen der Schule starten professionelle Karrieren beim Royal Ballet, dem Birmingham Royal Ballet und anderen führenden Kompanien weltweit. Die Aufnahme an der Schule basiert ausschließlich auf Talent und Potenzial, unabhängig von den persönlichen Umständen. Die Schule feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen mit einem Vermächtnis der Exzellenz und einer Zukunft, die darauf ausgerichtet ist, Möglichkeiten und Zugang zu erweitern, um das nächste Jahrhundert des klassischen Balletts zu prägen.
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Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim / Akademie des Tanzes
The Academy of Dance is one of the most traditional training institutions for dancers in Germany, with roots in the Mannheim Ballet of the 18th century. Its foundation is classical ballet, complemented by contemporary techniques, improvisation, and subjects such as dance medicine, physiotherapy, and Pilates. The program supports individual development and emphasizes both artistic and health development. It offers a Bachelor’s degree in Dance (classical/contemporary, with stage experience at the Karlsruhe State Theater, among others), a Bachelor’s degree in Dance Pedagogy with a focus on classical ballet methodology, and Master’s programs in Dance and Dance Pedagogy for professional dancers.
The goal is to prepare students for a successful artistic or teaching career.


Académie Princesse Grace Monaco
Die Akademie wurde 1975 in Monaco von Fürstin Gracia Patricia unter der Leitung von Marika Besobrasova gegründet. 2009 ernannte Prinzessin Anne von Hannover Luca Masala zum Direktor und die Akademie schloss sich den Ballets de Monte-Carlo unter der Leitung von Monsieur Maillot an. Sie bietet 50 Schülerinnen aller Nationalitäten im Alter von 13 bis 18 Jahren eine exzellente Ausbildung und ermöglicht ihnen so den Einstieg in führende internationale Tanzkompanien. Die Ausbildung umfasst klassisches Training sowie zeitgenössischen Tanz und Kompositionsunterricht. Ergänzt wird das Curriculum durch Workshops zu Musik und Tanzgeschichte sowie Sprachkurse. Ein engagiertes Team gewährleistet umfassende Betreuung, individuelle Gesundheitsvorsorge und fördert die künstlerische und persönliche Entwicklung der Schülerinnen.
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Hochschule für Musik und Theater München, Ballett-Akademie
Die Ballett-Akademie der HMTM, 1995 von Konstanze Vernon gegründet und seit 2010 von Prof. Jan Broeckx geleitet, ist die einzige staatliche Ausbildungsstätte für Bühnentanz in Bayern. Rund 40 – 50 Studierende im Bachelor Tanz und ca. 70 Jungstudierende werden nach der Waganowa-Methode sowie in Nationaltanz, zeitgenössischem Tanz, Choreografie, Tanzgeschichte und -medizin ausgebildet. Seit 2020 prägt ein ganzheitliches pädagogisches Konzept die Arbeit. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsballett und der Heinz-Bosl-Stiftung bildet die Akademie das Bayerische Junior Ballett München als Brücke in die professionelle Kompanie.
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