

Angela Alves
Angela Alves ist eine Choreografin und Performerin, deren künstlerische Praxis zutiefst von ihrem Leben als chronisch kranke Frau geprägt ist. Seit 2023 ist Angela Alves künstlerische Mitarbeiterin im Rahmen der Professur “Choreography, Dance and Disability Arts” am HZT Berlin.
Ausgehend von ihrem Interesse am emotionalen und neurobiologischen Körper im Verhältnis zu seiner Umwelt und Biografie entwickelt sie Performances und Installationen, die die gesellschaftliche Wahrnehmung von „gesund“ und „krank“ in Frage stellen und versuchen, den Begriff der Norm neu zu definieren, indem sie Perspektiven und Ausdrucksformen stärken, die aus der Erfahrung der Behinderung entstehen. Angela Alves studierte Tanz bei ArtEZ (NL) und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
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Paolo Amerio
Paolo Amerio ist Professor für zeitgenössischen Tanz und Improvisation an der Akademie des Tanzes, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Nach seinem Abschluss an der MTD – AHK in Amsterdam war er als Tänzer und choreografischer Assistent bei der Dance Company Nanine Linning / Theater und Orchester Heidelberg tätig und wirkte als Tänzer bei zwei Produktionen der Costa Compagnie mit, die in Deutschland und den USA tourten. Bis heute hat er mehrere Stücke für das ADT choreografiert, die auf der 7. BIENNALE TANZAUSBILDUNG 2020 HAMBURG und auf der DUBAI WORLD EXPO 2020 zu sehen waren.
Zeitgenössisches Training
Ziel dieser Stunde ist es, zu einer sensiblen, ehrlichen, organischen und freien Art der Bewegung zu finden und dabei ein neues Bewusstsein gegenüber dem Einzelnen, den Anderen und dem Raum in und um sich herum zu entwickeln. Durch verschiedene Übungen, die auf Bodenarbeit, Release, Flying Low und sanften akrobatischen Techniken basieren, werden die Teilnehmenden aufgefordert, ihre Konzentration auf den Weg der Bewegung zu lenken, von ihrem Ursprung bis zu ihrem äußersten Ende.


Rita Aozane Bilibio
Geboren in Brasilien, studierte Rita Aozane Bilibio bei Jussara Miranda und tanzte für die Muovere Cia de Dança. 1998 kam sie nach Deutschland, um an der Folkwang Hochschule Essen Tanz zu studieren. Von 2002 bis 2013 arbeitete sie als freischaffende Tänzerin mit Choreografen wie Pina Bausch (2004) und Sasha Waltz (2002–2009). 2006 erhielt sie ein Stipendium der Kunststiftung NRW, das ihr vertiefte Einblicke in die Arbeit von Wim Vandekeybus, William Forsythe und Alejandro Ahmed ermöglichte. Zwischen 2007 und 2013 entwickelte sie eigene Stücke mit Damian Gmür und lehrte zeitgenössischen Tanz an verschiedenen Institutionen. Seit 2013 ist sie Professorin an der Palucca Hochschule Dresden.
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Pau Aran Gimeno
Pau Aran Gimeno (Barcelona, 1981) ist ein Tanzkünstler, der zwischen Deutschland und Spanien lebt und arbeitet. Er begann im Alter von zehn Jahren zu tanzen und wurde in verschiedenen Stilen ausgebildet. Er studierte am Real Conservatorio Mariemma (Madrid) und an der Folkwang Universität (Essen). 2005 trat er dem Tanztheater Wuppertal – Pina Bausch bei, wo er bis 2020 in über 25 Stücken tanzte. Seit 2013 entwickelt er eigene choreografische Arbeiten und kooperierte u. a. mit Sidi Larbi Cherkaoui und Theo Clinkard. Zu seinen Werken zählen Lettre d’amour (2020), Un cadavre exquis II (2021–22) und Seeking the truth (2023). Seine Praxis vereint Kreation und Pädagogik in einem ausdrucksstarken, menschlich geprägten Ansatz.
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Jean-Hugues Assohoto
Jean-Hugues, in Avignon geboren, absolvierte seine Tanzausbildung am dortigen Konservatorium. Er entwickelte seine Moderne Tanztechnik bei Anne-Marie Porras, schloss 1993 das Diplôme d’État ab und assistierte ihr an der Epsedanse. Als gefragter Pädagoge, Choreograf und Tänzer unterrichtete er international. 1999 engagierte ihn das Nationaltheater Mannheim, wo er mit Choreograf*innen wie Philippe Talard, Bruno Jacquin, Jean Renshaw und Marc McCLain arbeitete. Später tanzte er am Tanztheater Heidelberg unter Irina Pauls. 16 Jahre unterrichtete er Zeitgenössischen Tanz an der HfMDK Frankfurt. Aktuell ist er Dozent für Modern/Zeitgenössischen Tanz an der Staatlichen Ballettschule Berlin.
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Edna Azevedo
Edna Azevedo ist Ballettpädagogin an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Dort schloss sie 1991 ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin ab. Es folgten Engagements beim Leipziger Ballett sowie an der Deutschen Oper Berlin. 1998 beendete sie ihr Studium der Bühnentanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 2017 promovierte sie an der Universidade de Brasília. Von 2006 bis 2011 war sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch tätig. Zwischen 2011 und 2020 war sie Dozentin für Klassischen Tanz am Instituto Federal de Brasília und leitete dort Forschungsprojekte zur Methodik des Klassischen Tanzes.
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Elisabeth Bell
Aus Baltimore, Maryland, USA, Elisabeth Bell begann schon in jungen Jahren mit dem Tanz und erhielt Stipendien am Dance Theatre of Harlem und am Alvin Ailey American Dance Center in New York, bevor sie ihren B.F.A. an der Butler University in Indiana, USA, mit Auszeichnung abschloss. Anschließend tanzte sie professionell beim Dayton Ballet und der Philadelphia Dance Company (Philadanco!). Bevor sie ihren Master of Law and Business an der Bucerius Law School in Hamburg beendete, folgten Engagements am Staatstheater Cottbus, in Der König der Löwen (Hamburg) und bei der internationalen Tournee von CATS. 2022 arbeitet Elisabeth als Assistent der Ballettschulleitung der Schule des Hamburg Ballett und seit 2024 leitet sie die Tanzvermittlungsabteilung des Hamburg Ballett.
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Peter Boragno
Peter Boragno ist Dipl.-Kfm. und seit 1995 im Kulturmanagement tätig. Zu seinen Auftraggebern gehören u.a. das Haus der Kulturen der Welt, Berlin, die Kulturstiftung des Bundes, das Bundesministerium für Kultur und Medien, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Goehte-Institut. Von 2010 an begleitet er die Ausbildungskonferenz Tanz und leitete das Büro Biennale Tanzausbildung. Seit Januar 2020 hat er die Geschäftsführung der Europäischen Theaterakademie GmbH „Konrad Ekhof“ Hamburg übernommen und leitet in der Funktion den Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender und den Bundeswettbewerb Biennale Tanzausbildung.
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Arthur Bouilliol
Nach jahrelangem klassischen Musikstudium begann Arthur Bouilliol Ballett- und Jazzunterricht am Konservatorium seiner Heimatstadt zu nehmen und wechselte später zum Conservatoire à Rayonnement Régional de Cergy-Pontoise, um Ballett und Zeitgenössischen Tanz zu studieren. Dort arbeitete er mit Künstlern wie M. Gourfink, C. Rizzo und J. Galotta zusammen. Nach seinem Abschluss in Choreografie studierte er außerdem am Conservatoire National Supérieur de Paris, wo er die Laban-Bewegungsanalyse entdeckte. 2020 erwarb er sein Diplom in Bewegungsanalyse und -schreiben, trat OKIdance und Avril en Juillet bei und absolvierte einen MA in Literatur und kritischer Kreation. Er gründete Armel, um Musik und Tanz zu verbinden. Später erwarb er das nationale Diplom als Lehrer für Zeitgenössischen Tanz und schloss sich 2023 Komoco unter der Leitung von Sofia Nappi als Tänzer und KCTL-Lehrer an.
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Stephan Brinkmann
Stephan Brinkmann absolvierte seine Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Außerdem studierte er Theater, Soziologie und Germanistik an der Universität zu Köln und absolvierte ein Zusatzstudium in Tanzpädagogik an der Folkwang Universität. Mit einer Dissertation über Erinnerungsformen im Tanz promovierte er an der Universität Hamburg. Nach seiner Ausbildung in Essen war er zwei Jahre lang Tänzer und Choreograf am Folkwang Tanzstudio, bevor er 1995 Mitglied des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch wurde. Seit 2001 unterrichtet er zeitgenössischen Tanz an zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen. Seit 2018 ist er Leiter des Instituts für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste.
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Katharina Christl
Katharina Christl studierte an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und arbeitete zunächst als freischaffende Künstlerin. Es folgten Engagements bei Charleroi Danses/Plan K und Ballet National de Marseille. Im Jahr 2006 nahm sie ihre eigene choreografische Arbeit wieder auf und begann, an verschiedenen internationalen Institutionen und Festivals zu unterrichten. Im Jahr 2015 übernahm sie die Professur für Choreografie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und leitet erfolgreich den Studiengang MAC. 2018 wurde sie bei der Kritikerumfrage des Magazins tanz zur „Hoffnungsträgerin“ gewählt. Sie ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Teil der Jury der Tanzplattform Deutschland 2026. Im Jahr 2024 wurde sie zur Rektorin der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ernannt.
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Jessica Clarke
Jessica Clarke absolvierte ihre Ausbildung an der Royal Ballet School, bevor sie 1988 dem Sadler’s Wells Royal Ballet beitrat und später mit dem Ensemble zum Birmingham Royal Ballet wechselte. Nach zwei Jahren wurde sie zur Solistin befördert und tanzte ein breites Spektrum an Solo- und Hauptrollen. Mehrere Werke wurden eigens für sie von Choreografen wie Kenneth MacMillan und David Bintley geschaffen. Nach ihrer Pensionierung und dem Abschluss ihrer Lehrbefähigung unterrichtete sie an der Rambert School und war als Junior Associate Teacher an der Royal Ballet School tätig. 2009 wurde sie Mitglied des Lehrkörpers der White Lodge School und wechselte 2015 als Künstlerische Leiterin an die Upper School. In den letzten Jahren nahm sie an bedeutenden Wettbewerben teil und unterrichtete international.
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Francesco Curci
Francesco Curci, ein vielseitiger italienischer Tänzer und Choreograf, hat sich durch freiberufliche Kooperationen mit renommierten Choreografen international einen Namen gemacht. Er arbeitete mit verschiedenen zeitgenössischen Kompanien in Italien und den Niederlanden zusammen, darunter die MM Company, das Astra Roma Ballet, Dance Works Rotterdam, Project Sally Maastricht und Conny Janssen Danst. Als Dozent an der PNSD Rosella Hightower in Cannes und internationaler Gastdozent ist er zudem künstlerischer Leiter und Choreograf der 2021 gegründeten Amorphous Dance Company. Seine von seinen Psychologiestudien geprägten Werke vereinen ausdrucksstarke Bewegung mit emotionaler Tiefe.
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Ingo Diehl
Prof. Ingo Diehl, Leiter des Studiengangs Master of Contemporary Dance Education an der HfMDK Frankfurt, war von 2019-2025 Vizepräsident für Qualitätsentwicklung in Lehre und Forschung und ist Präsident der Hessischen Theaterakademie. Von 2005 bis 2011 Leitung Ausbildung-Tanzplan Deutschland, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Entwickler der Biennale Tanzausbildung und des Forschungsprojekts Tanztechniken 2010, Mitgründer der Diehl+Ritter gUG sowie der Tanzfonds. An der HfMDK baute er in den vergangenen Jahren Qualitätsmanagement Kreisläufe für die Lehre sowie anwendungsorientierte Forschungsstrukturen auf. Neben der Lehre ist er als Kuratoriumsmitglied, Netzwerker, Berater, Experte und Kurator auf verschiedenen Festivals und Panels sowie in tanz- und performance-politischen Zusammenhängen aktiv.
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Marguerite Donlon
Marguerite Donlon ist eine international gefeierte Choreografin in Deutschland. Als ehemalige Solistin des English National Ballet in London und des Staatsballetts Berlin begann sie 1999 ihre Karriere als Ballettdirektorin und Choreografin. Sie leitete das Saarländische Staatsballett, das Ballett Hagen und die Dance Company Osnabrück. Als Gründerin des „Donlon Dance Collective“ wird sie für ihre Originalität, ihren Humor und ihre interdisziplinäre Innovationskraft geschätzt. Donlon schuf über 100 Werke für bedeutende Kompanien wie NDT II, Stuttgarter Ballett, Bolschoi, Rambert Dance, Hubbard Street Chicago, Ballet Ireland und BalletX Philadelphia. Ihre Werke „Giselle Reloaded“ und „Romeo & Juliet“ erhielten Nominierungen für den Prix Benois de la Danse und den Deutschen Theaterpreis Der Faust. Ihr Ballett „Orlando“ (2023) wurde zu Österreichs „Lieblingsballett“ gewählt. Derzeit arbeitet sie international als freischaffende Choreografin.


Rémy Fichet
Rémy Fichet, Direktor des Leipziger Balletts, wurde an der Ballettschule der Pariser Oper ausgebildet und tanzte zunächst im Ballett der Pariser Oper, bevor er 2000 zum Leipziger Ballett wechselte und dort Solist wurde. Er interpretierte Werke großer Choreografen wie Rudolf Nurejew, Uwe Scholz, George Balanchine, Jiří Kylián, John Cranko und Kenneth MacMillan. Nach seiner Bühnenlaufbahn war er künstlerischer Produktionsleiter, bevor er 2024 Ballettdirektor wurde. Fichet etablierte ein tanzmedizinisch orientiertes Betreuungskonzept zur nachhaltigen Förderung der Tänzer*innen und fördert zugleich ihre künstlerische Entwicklung sowie neue choreografische Talente, die die Zukunft der Kunstform prägen werden.
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Philipp Gehmacher
Philipp Gehmacher studierte Zeitgenössischen Tanz und Choreografie (London Contemporary Dance School, Trinity Laban) in London in den 1990er Jahren und Bildende Kunst (Klasse Skulptur und Raum, Universität für angewandte Kunst) in Wien in den 2010er Jahren. Er ist seit Oktober 2022 Studiengangsleiter des BA Tanz Kontext Choreografie am HZT Berlin und Professor für zeitgenössischen Tanz und Choreografie. Gehmachers künstlerische Arbeiten verwenden Körper und Sprache als Formen der Äußerung, den institutionellen Raum, wie Objekt und Skulptur. Sein Fokus liegt auf Körperlichkeit, Bewegung und die Realisierung von Körpern-in-Bewegung als geteilte Umgebungen, in Interaktion und potentiellem Zusammensein.
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Simone Geiger Liebreich
Simone Geiger studierte klassischen Tanz an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München. Ihr Engagement führte sie als Demi-Solistin an die Deutsche Oper am Rhein und an das Bayerische Staatsballett. Im Jahr 2000 wurde sie Mitglied des renommierten Nederlands Dans Theaters. Dort arbeitete sie mit führenden Choreographen des zeitgenössischen Tanzes, u.a. Jiri Kylian, Ohad Naharin, Mats Ek und William Forsythe. Im Anschluss studierte sie Kunstgeschichte, Italienische Philologie und erwarb ein Diplom im Fach Ballettpädagogik. Seit 2010 unterrichtet sie sowohl im Bachelorstudiengang als auch im Jungstudium an der Ballett-Akademie München. Sie leitet Proben für die Vorstellungen und assistierte Kinsun Chan in seinen Choreographien für die Studierenden.
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Monica Gillette
Monica Gillette ist Tanzdramaturgin, Moderatorin und Co-Künstlerische Leiterin der Tanztriennale Hamburg 2026. Als Dramaturgin begleitete sie mehrere EU-geförderte Projekte – Migrant Bodies – Moving Borders (2017–19), Empowering Dance (2018–23), Dancing Museums – The Democracy of Beings (2020–21), Dance Well (2022–25) und Aerowaves’ Moving Borders Project (2023–25) – sowie verschiedene Choreograf*innen bei ihren künstlerischen Arbeiten. Sie war als Forscherin für das European Dance Development Network (EDN) tätig, woraus die 2024 erschienene Publikation „Practices of Care and Wellbeing in Contemporary Dance: Evidence from the Field“ hervorging. Ihre Arbeit ist geprägt von ihrer lebenslangen Erfahrung mit Tanz, sowohl als professionelle Tänzerin als auch als überzeugte Verfechterin der transformativen Kraft des Tanzes für den persönlichen und gesellschaftlichen Wandel.
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Damian Gmür
Tanzausbildung in der Schweiz (SBBS), tanzte er 1994–2007 u. a. bei der Iceland Dance Company sowie in Oldenburg, Darmstadt, Bern und St. Gallen. Ab 2008 war er freiberuflich als Tänzer, Choreograph und Dozent tätig und absolvierte einen MA in Kulturmanagement sowie eine Capoeira-Ausbildung.
2016–2023 wirkte er als Co-Tanzdirektor am Theater Pforzheim und kreierte Stücke mit Guido Markowitz u. a. „Nurejew“ (Faust-Preis-Nominierung 2023). Er schloss dazu den MA Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule ab und wurde 2018 von Ohad Naharin ins Gaga Teacher Programm aufgenommen.
2023-2025 Professor und Direktor der Tanzabteilung der HfMDK Frankfurt. Seit Nov. 2025 ist er Professor für Zeitgenössischen Tanz und Prorektor für Künstlerische Praxis an der Palucca Hochschule Dresden.
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Arran Green
Arran Green ist ein 29-jähriger Tanzdozent aus Nordlondon, der bereits in seiner fünften Saison an der Rambert School unterrichtet. Sein Bewegungshintergrund umfasst Capoeira, Breaking und Zeitgenössischen Tanz. Er hat mit renommierten Kompanien wie Southpaw, Avant Garde, Rubberband, FUBU Nation und Clod Ensemble zusammengearbeitet und für Mode- und Musikvideos choreografiert. Arran unterrichtet bodenbasierte Techniken, die zur zeitgenössischen Bodenarbeit beitragen. Diese Grundlagen vermitteln essenzielles Wissen, um den Körper zu schützen, während gleichzeitig neue Fähigkeiten entwickelt werden. Seine Arbeit führt die Studierenden an Themen der Selbstentwicklung heran, die in Tanzkulturen wie Hip-Hop präsent sind. So hilft er ihnen, klassisches Wissen mit zeitgenössischer Praxis zu verbinden und ermutigt die Tänzer*innen, ihren eigenen Stil zu entwickeln.
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Nik Haffner
Nik Haffner ist Tänzer, Choreograph und seit 2012 künstlerischer Direktor des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz (HZT) Berlin. Er realisiert Projekte meist in kollaborativer Praxis mit anderen Künstler*innen (u.a. mit Christina Ciupke und Mart Kangro). Nik Haffner war 1994-2000 Tänzer bei William Forsythe im Ballett Frankfurt. Er entwickelte 1994-1999 die digitale Publikation „Improvisation Technologies” am ZKM Zentrum für Kunst und Medien Karlstuhe und arbeitete 2012-13 mit Jonathan Burrows und Matteo Fargion an deren Online Score ‚Seven Duets’ als Teil von MotionBank.org.
Durch eingeworbene Förderung der Einstein Stiftung konnte 2023 der Bereich Choreography, Dance and Disablity Arts am HZT eingerichtet werden.
https://www.hzt-berlin.de/zentrum/personen/nik-haffner
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Ulf Höpfner
Ulf Höpfner ist seit 25 Jahren im Berliner Schuldienst als Lehrer für Mathematik, Physik und Naturwissenschaften tätig und seit einigen Jahren an der Staatlichen Ballett- und Artistikschule Berlin, wo er zugleich als Studiendirektor die Funktion des Qualitätsbeauftragten innehat. Er begleitet als Teil des Schulleitungsteams die Zusammenarbeit der Schule mit Fachverbänden und Kooperationen mit Partnerbildungseinrichtungen. Seine pädagogische Tätigkeit verbindet eine wissenschaftlich fundierte Methodik und Unterrichtspraxis mit dem besonderen Verständnis der Schule für die Bedürfnisse künstlerisch ausgebildeter Schüler*innen.
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Henrietta Horn
Henrietta Horn ist Choreographin, Tänzerin und Pädagogin. Von 1999-2008 hat sie – gemeinsam mit Pina Bausch – die künstlerische Leitung des Folkwang Tanzstudios inne. Danach ist sie freiberuflich tätig und arbeitet weltweit als Gastchoreographin, Solotänzerin und Pädagogin, u.a. in London, Damaskus, Yaoundé, La Paz, Taipei. Für ihre Rekonstruktionen der Werke von Mary Wigman wird sie mehrfach ausgezeichnet. 2021 wird Henrietta Horn als Professorin für Zeitgenössischen Tanz an die Folkwang Universität der Künste Essen berufen.
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Thomas Karlborg
Geboren in Linköping, Schweden, erhielt Tomas Karlborg seine Tanzausbildung an der Ballettschule der Königlichen Schwedischen Oper. 1980 trat er dem Norwegischen Nationalballett bei und wechselte 1981 nach Deutschland, um beim Ballett der Bonner Oper zu tanzen. 1983 wurde er Mitglied des Balletts der Deutschen Oper Berlin, wo er 1986 zum Solisten und 1989 zum Ersten Solisten aufstieg. Im Laufe der Jahre prägte er einen Großteil des Repertoires der Deutschen Oper Berlin und tanzte gleichermaßen in klassischen, zeitgenössischen und experimentellen Werken. 1999 wurde er Ballettmeister und wechselte 2004 zum Staatsballett Berlin.
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Wencke Kriemer de Matos
Wencke Kriemer de Matos tanzte als Solistin u. a. am Theater St. Gallen, am Staatstheater Darmstadt und am Staatstheater Kassel. Zudem war sie Mitbegründerin der freien Company “Oficina Dos Sentidos”. 2013–2021 arbeitete sie an den Landesbühnen Sachsen als Referentin der Tanzcompagnie und entwickelte dort eigene Choreografien mit Fokus auf interdisziplinäre Formate und Projekte für junges Publikum. Von 2021 bis 2024 war sie Proben- und Trainingsleiterin bei TANZ_KASSEL, wo sie mit Gastchoreograf*innen wie Noa Wertheim, Andonis Foniadakis, Kristel van Issum, Liliana Barros, Candela Capitàn und Sita Ostheimer zusammenarbeitete. Seit Sommersemester 2024 ist sie Professorin für Ballett für zeitgenössische Tänzer*innen am ZZT Köln und leitet dort auch Seminare in Performativer Praxis.
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Henriette Muus
Henriette Muus (geb. 1966) absolvierte ihre Ausbildung an der Königlich Dänischen Ballettschule und trat 1982 dem Königlich Dänischen Ballett bei, wo sie 1991 zur Ersten Solotänzerin ernannt wurde. Bekannt für ihren raffinierten klassischen Stil und ihr tiefes Verständnis der Bournonville-Tradition, tanzte sie Hauptrollen wie Svanilda in Coppélia, die Sylphe in La Sylphide, Julie in Crankos Romeo und Julia sowie Balanchines Symphonie in C-Dur. Sie gastierte außerdem beim Königlich Schwedischen Ballett als Helena in Neumeiers Ein Sommernachtstraum und tourte weltweit mit Bournonville-Ensembles. Seit ihrem Rücktritt 1998 leitet sie Ballettschulen und arbeitet als angesehene Bournonville-Coachin und -Pädagogin.
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Viara Natcheva
Staatsballett Berlin. Sie tanzte Hauptrollen im klassischen Repertoire, darunter Odette/Odile im Schwanensee, Giselle und Myrtha in Giselle, die Fliederfee in Dornröschen, Nadeschda von Meck in Eifmans Tschaikowsky-Oper und Nikija und Gamzatti in La Bayadère sowie Fricka und Grimhilde in Maurice Béjarts Ring Around the Ring. Sie arbeitete mit weltbekannten Choreografen wie Maurice Béjart, Patrice Bart, Nacho Duato, Boris Eifman und Vladimir Malakhov zusammen. Sie besitzt Bachelor- und Masterabschlüsse in Ballettpädagogik von der Nationalen Musikakademie in Sofia, Bulgarien, und unterrichtet klassisches Ballett nach der Waganowa-Methode.
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Elisabeth Nehring
Dr. Elisabeth Nehring arbeitet seit 1999 als freie Journalistin und Kritikerin für (über)regionale Rundfunkanstalten (u.a. Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, WDR) sowie Print- und Onlinemedien. Ihre Moderationstätigkeit umfasst öffentliche Gespräche zu Tanz und Kulturpolitik sowie Arbeits- und Prozessbegleitungen im Kulturbereich. Seit 2019 leitet sie außerdem die Fachstelle Tanz Mecklenburg-Vorpommern. 2018 steuerte und koordinierte sie im Team den Runden Tisch Tanz in Berlin, einen partizipativen Prozess unter breiter Beteiligung von Kulturpolitik, Verwaltung und Tanzexpert*innen zur Entwicklung eines nachhaltigen Konzepts für den Tanz in Berlin. Sie ist Gründungsmitglied verschiedener Netzwerke für den Tanz (u.a. tanz weit draußen) sowie in unterschiedlichen Jurys tätig.
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Agnes Noltenius
Agnes Noltenius ist seit 2020 künstlerische Leiterin der Akademie für Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Sie war Probenleiterin bei den Forsythe Productions und arbeitet zudem als zertifizierte Pilates-Lehrerin. Ihre Ausbildung begann an der renommierten Pariser Opernschule, an der sie acht Jahre tanzte. Danach trat sie dem Ballet du Rhin in Straßburg bei. Dort arbeitete sie mit Tanzgrößen wie Rudolf Nurejew und Maia Plissetskaia. 1989 traf sie William Forsythe und wurde Mitglied des Ballett Frankfurt. Bis 2002 war sie Teil der Kompanie. Danach konzentrierte sie sich auf Unterricht, Forsythes Repertoire und Improvisationstechniken. Sie inszeniert seine Werke weltweit und ist gefragte Gastlehrerin. 2003 erschien ihr Buch „DETAIL–FORSYTHE“.
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Nicholas Palmquist
Nicholas Palmquist ist ein international anerkannter Lehrer und Choreograf. Als freiberuflicher Tänzer in New York City umfasst seine Arbeit Filme wie In the Heights, SNL, The Tonight Show und Netflix-Serien sowie Live-Shows mit der American Dance Machine, den Tony Awards und den Radio City Rockettes. Er wurde in Vogue, Dance Magazine, Pointe, Numero China und Marken wie Kenzo, Nordstrom, Zalando vorgestellt. Nicholas gab Meisterkurse bei Juilliard, ABT, dem Mozarteum Salzburg und Orsolina 28. Bekannt für seinen genreübergreifenden Stil, unterrichtet er weltweit – in Italien, Frankreich, Japan, Brasilien und anderen Ländern. Er schuf Werke mit dem Semperoper Ballett, dem Ballett x Schwerin und der Palucca Hochschule und unterrichtete am Staatsballett Berlin. Lernen Sie online von ihm über The Art of Teaching Dance.
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Gabriele Rolle
Gabriele Rolle absolvierte ihre professionelle Tanzausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Bereits während ihres Studiums sammelte sie erste Bühnenerfahrung durch Gastengagements, unter anderem beim Staatsballett Berlin und am Landestheater Eisenach. Anschließend tanzte sie als Solistin am Anhaltischen Theater Dessau. Ihr Masterstudium in Tanzpädagogik schloss sie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ab, wo sie 2013 zur künstlerischen Mitarbeiterin ernannt wurde. Seit 2015 ist sie Dozentin an der Staatlichen Ballettschule Berlin, wo sie weiterhin angehende Tänzer*innen in ihrer künstlerischen und technischen Entwicklung unterrichtet und fördert.
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David Russo
David ist Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge. Nach seiner Ausbildung an der J. Cranko Schule war er Solotänzer am Saarländischen Staatstheater, am Staatstheater am Gärtnerplatz und beim Teatro Nuovo di Torino. Seit 2004 choreografiert er u.a. für die Birgit Keil Stiftung, das Ballet Philippines, das Universal Ballett Seoul und das Ballett Dortmund. In München initiiert er Gemeinschaftsabende und transdisziplinäre Performances. 2010 schloss er sein Aufbaustudium in Ballettpädagogik ab und lehrt seither an der Ballett-Akademie München, wo er klassischen und zeitgenössischen Tanz, Choreografien sowie die Entwicklung des Bachelorstudiengangs verantwortet. 2020 wirkte er am neuen pädagogischen Gesamtkonzept mit. 2019 gründete er die Initiative TanzQuelle zur Förderung der Münchner Tanzszene.
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Colette Sadler
Colette Sadler ist eine Choreographin, deren Arbeiten national und international in Theater- und Museumskontexten präsentiert wurden, u.a. bei Tanz im August Berlin, Tokyo Festival, Kaai Theatre Brüssel, South Bank Centre London, Impulstanz Wien, Les Lattitudes Contemporains Frankreich und OGR Turin Italien. Im Ballett und zeitgenössischen Tanz ausgebildet, bewegen sich Sadlers Arbeiten an der Schnittstelle von Performance, Tanz, Skulptur und digitaler Kunst. Ihr neuestes Werk „The Violet Hour“ wurde im Januar 2025 im tanzhaus nrw uraufgeführt. Kürzlich arbeitete sie mit dem Komponisten Alexander Schubert an „Terminal Infinity“ zusammen, das im Februar 2025 im Radial System Berlin im Rahmen der Biennale „Paradise Lost“ der Berliner Philharmoniker uraufgeführt wurde. www.colettesadler.com
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Vera Sander
Vera Sander ist Professorin für Zeitgenössischen Tanz am ZZT/HfMT Köln und hat dessen Entwicklung als u.a. Leiterin, Lehrende, Herausgeberin und Organisatorin maßgeblich mitgestaltet. Choreografin, Tänzerin oder Dozentin u.a. bei Tanzforum Köln, Dansgroep Krisztina de Chatel, Itzik Galili, Semperoper Dresden, DV8, Adventures in Motion Pictures, verasanderartconnects. Leitung und/oder Choreografie u.a. der 5. Biennale Tanzausbildung, der Atlas-Workshops (DAAD Projekt – Förderung des kulturellen Dialogs mit der islamischen Welt), in „Signifying Ghosts“ (Kulturstiftung des Bundes / TURN – Kooperationen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern), im Erasmus+ Projekts RELAY. Aktuelle künstlerische Arbeiten „Presence through Absence“ befassen sich mit dem Phänomen der Abwesenheit.
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Constanze Schellow
Dr. Constanze Schellow ist Professorin für Wissens- und Vermittlungskulturen im Tanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz/Hochschule für Musik und Tanz Köln und unterrichtet dort im BA Tanz, MA Tanzwissenschaft und MA Tanzvermittlung. In ihrer Forschung untersucht sie in interdisziplinären, häufig künstlerisch-wissenschaftlichen Formaten die (Ge)Schicht(ung)en körperbasierter und -bezogener Kulturen und Ökonomien von Wissen mit einem Fokus auf Beziehungsgeflechten und Wechselbeziehungen zwischen Tanz und anderen Praxisfeldern. 2016 wurde ihre Arbeit mit dem Tanzwissenschaftspreis NRW ausgezeichnet. Dramaturgisch hat sie u.a. mit Eva Meyer-Keller, Simone Aughterlony und Doris Uhlich zusammengearbeitet. Seit 2024 ist Constanze 1. Sprecherin der AK|T – Ausbildungskonferenz Tanz Deutschland.
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Sven Seidelmann
Geboren in Dresden / 1989-93 Palucca Schule Dresden / 1993-97 Staatliche Ballettschule Berlin / 1997-2004 Engagement beim Ballett der Staatsoper Unter den Linden / 2004-16 Engagement beim Staatsballett Berlin / 2016-18 Studium Ballett-Pädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim / seit 2018 Ballett-Pädagoge an der Staatlichen Ballettschule Berlin.
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Liane Simmel
Dr. Liane Simmel ist Sportmedizinerin, Osteopathin und Sportpsychologiecoach. Über drei Jahrzehnte arbeitete sie als Tänzerin, heute ist sie niedergelassene Tanzmedizinerin in eigener Praxis in München und leitet das Institut für Tanzmedizin „Fit for Dance“. Sie ist Lehrbeauftragte für Tanzmedizin und ist europaweit für die Gesundheit Tanzender aktiv. Als Initiatorin und langjähriger Vorstand von ta.med e.V., der deutschsprachigen Tanzmedizinorganisation, hat sie deren Aufbau und Entwicklung maßgeblich geprägt. Ihre Bücher „Tanzmedizin in der Praxis“ und „Ernährung für Tänzer“ sind in mehreren Sprachen publiziert und haben sich als Standardwerke der Tanzmedizin etabliert. Für ihre Pionierarbeit in der Tanzmedizin wurde sie mit dem Anerkennungspreis des Deutschen Tanzpreises ausgezeichnet.
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Marzena Sobanska-Höltz
Frau Sobanska-Höltz wurde 1958 in Warschau geboren. Nach Abschluss der Ballettschule in 1977 wurde sie am Warschauer Opernhaus engagiert, gleichzeitig studierte sie Ballettpädagogik an der Musikakademie. Nach der Teilnahme an mehreren nationalen und internationalen Ballettwettbewerben wurde sie 1979 zu Solotänzerin am Opernhaus in Warschau ernannt. 1982 wurde sie beim Ballett der Deutschen Oper Berlin engagiert. 1994 studierte sie in London Benesh Movement Notation und 1995 übernahm sie die Stelle der Choreologin des Balletts der DOB, seit 2004 Choreologin und Ballettmeisterin beim Staatsballett Berlin. In 25 Jahren Tätigkeit als Choreologin notierte sie zahlreiche Ballette von Choreographen wie Patrice Bart, Peter Schaufuss, Jiri Kilian, Ray Barra, William Forsythe und andere. Seit 2021 ist sie im Ruhestand.
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Matthew Squire
Matthew wurde in Halifax, UK, geboren und absolvierte seine Ausbildung an der RBS. Er arbeitete beim London City Ballet, dann in Ensembles in Kiel, Rostock, Koblenz und erneut in Kiel (Dir. Mario Schröder). Er absolvierte eine Umschulung zum Physiotherapeuten und hat sich seitdem auf Pilates, manuelle Therapie, Sportpsychologie und -physiotherapie spezialisiert. Seit 2013 leitet das multidisziplinäre Health Team an der Palucca Hochschule für Tanz. Er ist fest davon überzeugt, dass gesunde Methoden, die auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, in den traditionellen Tanzunterricht integriert werden sollten. Sein Ziel ist es, allen Tanzstudierenden eine sichere, lange Zukunft im Berufsfeld zu ermöglichen und gleichzeitig nach exzellenten Leistungsstandards zu streben.
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Susanne Triebel
Susanne Triebel ist Dozentin und Koordinatorin des international ausgerichteten MA Contemporary Dance Education (MA CoDE) und unterrichtet bei BAtanz an der HfMDK Frankfurt. Bevor sie 2009 ihren MA in Contemporary Dance Education abschloss, tanzte sie mehrere Jahre an Stadt- und Staatstheatern und in der freien Szene. Seit 2012 betreut sie Unterrichtsprojekte und Lehrproben für Masterstudierende MA CoDE. In der Fachkommission Körper und Bewegung ist sie für die inhaltliche Ausrichtung der interdisziplinären Formate von THE ARTIST’S BODY verantwortlich und setzt sich für die Implementierung von Bewegung in der künstlerischen Ausbildung ein. Von 2020 bis 2022 war sie 1. Sprecherin der AK|T Ausbildungskonferenz Tanz und im kuratorischen Team der 8. Biennale Tanzausbildung Stuttgart in 2022.
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Roland Vogel
Roland Vogel absolvierte seine Ausbildung an der John-Cranko-Schule in Stuttgart und erhielt 1986 das Ballettdiplom. Er tanzte beim Stuttgarter Ballett (unter Marcia Haydée), wurde 1997 unter Reid Anderson zum Ersten Solisten ernannt und tanzte die Titelrollen in Schwanensee, Dornröschen, Giselle, Nussknacker, La Bayadère und Paquita. Er interpretierte bedeutende Rollen von John Cranko, wurde für seine Darstellung in Onegin (1999) für den Prix Benois de la Danse nominiert und tanzte außerdem Hauptrollen in Balletten von Balanchine, Ashton, McMillan, Béjart, Kylián, Forsythe, Neumeier, van Manen und Scholz. Nach seinem Abschluss als Tanzpädagoge an der John-Cranko-Schule in Stuttgart bat ihn Marika Besobrasova, Direktorin der Princess Grace Academy of Dance in Monaco, ihrem Lehrkörper beizutreten.
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Elizabeth Waterhouse
Dr. Elizabeth Waterhouse ist Professorin für Techniken des Balletts an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie assoziierte Forscherin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern. Sie ist Autorin der Bücher “Processing Choreography: Thinking with William Forsythe’s Duo” (2022) und “Body-Biographies: Our Life Stories in Dance” (in Vorbereitung). Sie unterrichtet Ballettpraxis, Tanzwissenschaft und das choreografische Repertoire von William Forsythe.
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Jens Weber
Prof. Jens Weber wurde in Berlin geboren, wo er sein Tanzstudium an der Staatlichen Ballettschule Berlin absolvierte. Nach seinem Abschluss trat er in das Ballett der Staatsoper Unter den Linden ein. Weber war in zahlreichen internationalen Ballettkompanien engagiert, darunter das Ballett Zürich, das Queensland Ballet (Australien), Les Ballets de Monte Carlo, das Víctor Ullate Ballet-Comunidad de Madrid und Morphoses (New York City). Später studierte er Schauspiel in New York City, Los Angeles und Berlin. Er war als Probenleiter und als Assistent am Staatstheater Augsburg sowie am Theater Plauen-Zwickau tätig. Im September 2021 wurde er zum Professor für Klassischen Tanz an die Folkwang Universität der Künste berufen.
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Michaela Weinhauser
Michaela Weinhauser studierte Elementare Musik- und Bewegungspädagogik sowie Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München und absolvierte den Master Tanz: Forschung, Vermittlung, künstlerische Praxis an der Deutschen Sporthochschule Köln. Sie ist staatlich geprüfte Chor- und Ensembleleiterin sowie Orff-Schulwerk Instructor (Level 3). Sie lehrt Musik & Bewegung im M.A. Musikvermittlung an der HMTM, unterrichtet am Institut für Musikpädagogik der LMU sowie an der Internationalen Klavier- und Violinschule München. Zudem ist sie künstlerische und koordinatorische Leitung des Tanzprojekt München und seit 2023 Organisationsleitung der Biennale Tanzausbildung.
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Katharina Wunderlich
Katharina Wunderlich tanzte solistisch am Theater Kiel und anschließend an der Staatsoper Hannover. Sie arbeitete u.a. mit Choreografen wie Mats Ek, Stefan Thoss, Yuki Mori, Felix Landerer, Omar Rajeh, reiste mit Produktionen rund um den Globus nach Simbabwe, Mexiko, Guatemala, Sibirien, in die Niederlande, die Schweiz, die USA. In Zusammenarbeit mit der Musikerin Caroline Wunderlich kreierte und tanzte sie auf Festivals auch eigene Choreografien. Katharina ist die Hauptprotagonistin des Films „Homo Deus“, der beim New York World Film Festival 2020 als bester experimenteller Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Als Pädagogin entwickelte sie interkulturelle Tanzprojekte für sehbehinderte Kinder und bildet junge Tänzer an der Staatlichen Ballettschule Berlin aus.
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Mehmet Yumak
Mehmet Yumak wurde 1980 in Augsburg geboren. Er studierte am Staatlichen Konservatorium der Universität Istanbul (1990–1998) und anschließend bis zum Studienabschluss an der John-Cranko-Ballettakademie in Stuttgart bei Petr Pestov. Vor Engagements beim Ballett der Staatsoper Hannover, des Theaters Krefeld Mönchengladbach und des Nationalballetts von Portugal war er als Balletttänzer tätig. 2007 wurde er Mitglied des Staatsballetts Berlin und blieb bis 2019 Mitglied. 2017 erwarb er die Qualifikation zum Fitness- und Personaltrainer und 2021 die zum Pilates-Trainer. Seit 2017 ist Mehmet Yumak im Gesundheitsteam des Staatsballetts Berlin tätig und bringt seine Erfahrung im Bereich des speziellen Konditionstrainings ein.
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