Programm

Montag
5. März
09:30

A Day with Sasha Waltz & Guests

Montag, 5.3. I 9:30 – 14:00 Uhr I RADIALSYSTEM V

9:00                      Ankunft

9:30 – 10:30        Warm Up

Gruppe 1: Halle, Gruppe 2: Saal, Gruppe 3: Studio A

10:45 – 11:30       Feedback session,

group 1: Halle, group 2: Saal, group 3: Studio A

11:30 – 12:00        Mittagspause
12:00 – 14:00       Gespräch mit Sasha Waltz, Halle

 

Den letzten Tag der Biennale verbringen die Teilnehmenden auf Einladung von Sasha Waltz im Radialsystem V, wo die Company Sasha Waltz & Guests arbeitet und häufig auftritt.
Der Tag beginnt mit einer kurzen Begrüßung und Einführung von Emilie Guerin (Leitung Ausbildung) und Anja Schmalfuß (Leitung Networking & Development). Es wird anschließend drei Warm-Ups geben, angeleitet von den Company-Mitgliedern Maria Colusi und Idan Yoav sowie dem langjährigen Partner und regelmäßigen Gastkünstler bei Sasha Waltz, David Zambrano. Auf die Warm-ups folgen moderierte Bewertungs- und Feedbackformate zu den vergangenen Tagen und Erfahrungen während der Biennale-Woche.
Der Besuch – und die Biennale – enden mit einer Begegnung mit Sasha Waltz. Sie wird zunächst von ihren künstlerischen Anfängen, ihrer folgenden Entwicklung und Karriere erzählen. Die zweite Hälfte des Gesprächs ist offen für Fragen an Sasha Waltz.

Sonntag
4. März
20:00

Party

Sonntag, 4.3. I 20:00 Uhr I Uferstudios, Studio 14

Sonntag
4. März
13:30

Internationaler Austausch

Sonntag, 4.3 I 13:30 – 15 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

für AK|T-Mitglieder und internationale Gäste
Leitung: Nik Haffner

Gegen Ende der Biennale laden wir unsere Gäste, die Tanzprogramme im Ausland unterrichten, ein, Feedback zu geben. Wie haben sie die Biennale erlebt? Welche konkreten weiteren Schritte wären für das Format der Biennale und ihr Potenzial für den internationalen Dialog wünschenswert?

Sonntag
4. März
10:15

Training – Zeitgenössischer Tanz mit Heidi Weiss

weiss-mann technique (a modern/contemporary fusion)

Sonntag, 4.3. I 10:15 – 11:45 Uhr I Studio 3

Jennifer Mann und Heidi Weiss stellen die Weiss-Mann-Technik vor, die sie im Laufe ihrer jahrelangen künstlerischen Zusammenarbeit entwickelt haben. Die Wurzeln dieser Technik liegen im modernen Tanz, in der Ausdrucksweise aber bricht sie mit herkömmlichen Formen und setzt eine strukturierte, aber höchst physische und dynamische Verschmelzung verschiedener Stile ins Werk. Mit Elementen aus dem Yoga, der Alexander- und der Release-Technik wird in dieser Klasse nach einem Gleichgewicht zwischen den eigenen technischen Fähigkeiten und der freien, flüssigen Bewegung im Raum gesucht. Die Tanzenden sind dazu eingeladen, Risiken einzugehen, die eigenen Grenzen auszutesten, ihr Ausdauervermögen zu stärken und mehr Raum einzunehmen. Die gemeinsame Arbeit wird von ausdrucksvoller Musik unterstützt und inspiriert.

Sonntag
4. März
10:15

Training – Klassischer Tanz mit Aymeric Mosselmans

Sonntag, 4.3. I 10:15 – 11:45 Uhr I Studio 11

Aymeric Mosselmans setzt ein hohes Niveau im klassischen Tanz an und konzentriert sich hauptsächlich auf die Aspekte der Koordination und der Musikalität. Sein Training gibt den Teilnehmenden die Freiheit, die Dynamik und Präzision jeder einzelnen Bewegung zu nutzen, um sich frei durch den Raum zu bewegen.

Aymeric Mosselmans wurde im französischen Lesquin geboren. Er studierte an der École Supérieure de Danse Rosella Hightower in Cannes und tanzte anschließend für das Ballet National De Nancy (bei Pierre Lacotte), für das City Ballet Of London (unter Harold King) und am Ballett der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (unter Youri Vamos). Seit 2004 ist er Ensemblemitglied des Staatsballetts Berlin.

Sonntag
4. März
10:15

Training – Klassischer Tanz mit Christopher Matt

Ballet Class

Sonntag, 4.3. I 10:15 – 11:45 Uhr I Studio 6

Christopher Matts Training folgt den Regeln des klassischen Trainings mit einem wachen Blick für die individuellen Bedürfnisse der Tänzer*innen. Die Klassen sind geprägt durch einen organischen Bewegungsfluss, Musikalität, eine große Verbindung zum Boden und raumgreifende Bewegungsfolgen. Der Unterricht verbindet Elemente der französischen Schule und des russischen Stils mit Einflüssen aus dem englischen Trainingssystem.

Christopher Matt arbeitet seit 1995 als Lehrer für verschiedene Kompanien und Ausbildungsschulen in Europa und den USA. Er leitet das klassische Training des DANCE ON Ensembles in Berlin und unterrichtete u. a. das Alvin Ailey American Dance Theater, die Ballets de Trockadero und die Kompanie des Tiroler Landestheaters. Die Zeitschrift TANZ porträtiert Christopher Matt in der Februar Ausgabe 2018.

Sonntag
4. März
10:15

Training – Zeitgenössischer Tanz mit Kira Kirsch

FALLING MATTERS

Sonntag, 4.3. I 10:15-11:45 Uhr I Studio 9

Wie sieht ein authentisches Spiel mit der Schwerkraft aus? Gibt es das überhaupt? Was ist potenzielle Energie und wo ist sie zu finden? Wann braucht es Widerstand, wann müssen wir loslassen? Kann man auch herauffallen? Wie klein ist ein Mikrofall? Diese und andere Fragen rund ums Fallen sind Thema des Trainings, das dazu einlädt, der Schwerkraft als Fluch und Segen des bewegten Körpers zu begegnen, sie herauszufordern, vorzutäuschen oder zu besiegen.
Fallen kann Ängste auslösen, aber es kann auch helfen, Bewegungen leichter und müheloser zu machen. Wir werden daran arbeiten, die Furcht in die Schranken zu weisen und das Fallen als Impuls für die Entwicklung von Bewegung und die Arbeit an Bewegungssequenzen zu nutzen. Zudem wird das Fallen zum allgemeinen Wahrnehmungsfilter für unsere anatomische Struktur. Die Teilnehmenden erwartet ein lebendiger Dialog zwischen Theorie und Praxis, verschiedene Versuchsanordnungen, Bewegungsrecherchen und ein tänzerischer Umgang mit dem Moment des Fallens.

Kira Kirsch ist Bewegungskünstlerin aus Ost-Berlin, Community Organizer, Mutter und Kuratorin. Ihr Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihr psychophysisches Bewegungskontinuum erfahren, erforschen und sensibilisieren können. Ferner ist Kira Kirsch Dozentin und Expertin der Axis Syllabus-Methode (AS) und Mitorganisatorin des Nomadic College im amerikanischen Tanz- und Bewegungszentrum Earthdance. Sie hat viele verschiedene Workshops geleitet und eine AS-Forschungsgemeinschaft aufgebaut.

Sonntag
4. März
10:15

Your Turn – Tanztraining von Studierenden

Sonntag, 4.3. I 10:15 – 11:45 Uhr I Studio 8

Das Studio 8 ist reserviert für Studierende, die für und mit anderen ein Training anbieten möchten. Was für ein Training das ist, könnt Ihr vorher im Studio 12 ankündigen oder auch am Tag selbst entscheiden und gemeinsam gestalten. The floor is yours.

Sonntag
4. März
10:00

Brunch

Sonntag, 4.3. I 10 – 12 Uhr I Uferstudios, Seminarraum 1

für AK|T-Mitglieder und internationale Gäste

Sonntag
4. März
09:30

Morning Input: Is dance political? mit Peter Pleyer

Sonntag, 4.3. I 9:30 – 10:00 Uhr I Studio 14

für BA- und MA-Studierende sowie AK|T-Mitglieder, internationale Gäste und Workshop-Lehrende

Was meinte Deborah Hay wohl, als sie auf diese Frage folgende Antwort gab: „Tanz ist meine Form des politischen Aktivismus. Es geht nicht darum, wie ich tanze oder warum ich tanze. Es geht darum, dass ich tanze.“
Wie wird Tanz im 21. Jahrhundert politisch?
Von feministischen Ansätzen zum ecological turn in den performativen Künsten, von Körperbildern zur Ethik der Studioarbeit – die Kontexte, in denen die politische Dimension von Tanz offenbar wird, sind zahlreich.