Teilnehmende

Foto: privat

Tong Mao

Tong Mao begleitet als Bloggerin das Programm „Next Generation“ der Biennale Tanzausbildung. Sie bloggte zuvor schon für das Tanztreffen der Jugend, einem Bundeswettbewerb der Berliner Festspiele. Wenn sie nicht gerade über Theater und Tanz bloggt, beschäftigt sie sich mit politischer Philosophie.

Foto: Konrad Hirsch

Staatliche Ballettschule Berlin

Die Staatliche Ballettschule Berlin gehört zu den führenden Ausbildungsinstitutionen für professionellen Bühnentanz. Studierende und Lehrende aus der gesamten Bundesrepublik und aus über 25 weiteren Nationen begegnen hier einander achtungsvoll, um miteinander die Weltsprache des Tanzes täglich weiter zu perfektionieren und so zu künstlerischer Meisterschaft und technischer Virtuosität, tänzerischer Kreativität und darstellerischer Reife zu gelangen. Ein pädagogisches Konzept, das den Wechsel von künstlerisch-praktischen und allgemeinbildenden Fächern erfolgreich realisiert, ermöglicht den jungen Studierenden, sowohl den „Bachelor of Arts“ als auch das Abitur zu erlangen. Der gemeinsam mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin angebotene Bachelor-Studiengang Bühnentanz ist in Deutschland einmalig. Seit 2017 gibt es das Landesjugendballett Berlin an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Es tritt als Jugendbotschafter Berlins im nationalen und internationalen Rahmen auf. > MEHR

Foto: Tjin Gwan Photography

Heidi Weiss

Heidi Weiss war von 2004 bis 2007 Professorin an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Heute unterrichtet sie an der Tanzakademie balance 1 und am Tanzhaus KARI in Kempten. Sie unterrichtet Profitraining bei Marameo Berlin, am Tanzhaus NRW in Düsseldorf und am K3 in Hamburg. Sie war Artist in Residence an der Virginia Commonwealth University (USA), am Duncan Konservatorium in Prag, an der London Contemporary Dance School The Place, an der SEAD Salzburg und bei Danceworx in Neu Delhi. Sie trainierte professionelle Kompanien wie Sasha Waltz & Guests oder DV8. Von 1992 bis 1996 tanzte und choreographierte sie für die in Philadelphia ansässige Kompanie Group Motion. 1997 zog sie nach Deutschland und gründete zusammen mit Jennifer Mann die Kompanie Zen-in-the-Basement mit der sie auch die Weiss-Mann-Technik entwickelte und in in Workshops und an Universitäten unterrichtet.

Foto: Ziegler

Jara Serrano Gonzalez

Jara Serrano Gonzalez studierte von 1994 bis 2002 klassisches Ballett an der Ballettschule Victor Ullate in Madrid. Danach absolvierte sie ihr Studium im zeitgenössischen Tanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten (2002-06). In den letzten zwei Jahren hat sie sich ihrer Tanzmethodologie „I.S.B.Tanz“ sowie „Kindertanz und kreative Bewegung“ gewidmet. Aktuell studiert sie am HZT Berlin den Masterstudiengang „Choreographie“.

Foto: Bettina Stöß

Thomas Thorausch

Thomas Thorausch ist Stellvertretender Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Amerikanistik an der Freien Universität Berlin Tätigkeit als Regieassistent und Dramaturg in Essen, Köln und Regensburg sowie bei diversen Freien Theaterproduktionen in Nordrhein-Westfalen. Daneben war er als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter für die Deutsche Akademie des Tanzes, das Deutsche Tanzarchiv Köln sowie für das Historische Archiv der Stadt Köln tätig. Seit 1996 ist er stellvertretender Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln.

 

Foto: Diego Agulló

Sheena McGrandles und Diego Agulló

Documentary
Im Laufe der Biennale Tanzausbildung bieten Sheena und Diego eine Reihe von Formaten an, die schließlich in einer Online-Videodokumentation zusammengeführt werden. Diese Formate sollen die Begegnung und den Austausch zwischen den Teilnehmenden der Biennale fördern, eine offene Reflexion zum Thema Politik und Tanz anregen und danach fragen, wie wir im Alltag politisch handeln.


Die 1984 in Nordirland geborene Tänzerin, Choreographin und Kuratorin Sheena McGrandles absolvierte zunächst einen Bachelor am Laban Center in London, dann den Masterstudiengang Solo / Dance / Authorship am HZT Berlin. Heute ist sie künstlerische Leiterin des Argora Collective Berlin und zeichnet dort für die Plattform für Tanz und Performance MOVE verantwortlich.

Diego Agulló wurde 1980 in Madrid geboren und arbeitet heute als unabhängiger Forscher und Künstler in den Bereichen zeitgenössischer Tanz und Performance. In seiner Forschung interessiert er sich insbesondere für die Affinität von Körper und Ereignis.

Diana Shepherd

Diana Shepherd stammt aus Illinois in den USA und ist Bewegungskünstlerin. Ihr Grundstudium absolvierte sie an der University of Illinois at Urbana Champaign. Dort arbeitete Diana Shepherd mit Choreograph*innen wie Kristie Simson und Tere O’Conner zusammen und zeigte ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Selfs“. Zweimal nahm Diana Shepherd aktiv und als Assistentin am Residenzproramm „Art Oasis“ der International University Global Theater Experience in Italien und Österreich teil. Seit acht Jahren unterrichtet Diana Shepherd Tanz und hat kürzlich ihre eigene Kindertanzschule im Studio K77 in Berlin eröffnet. Um sich dem Berliner Publikum vorzustellen, zeigte Diana Shepherd ihre Solochoreographie „Bodies (2nd Part)“ im Showcase 10 Times 6 am Studio ada. Zur Zeit lebt und arbeitet sie in Berlin und entwickelt dort ihre choreographische Auseinandersetzung mit internationalen Körpern und deren Interaktion mit der sie umgebenden und einschränkenden Gesellschaft weiter.
Bei der Biennale 2018 ist sie Kirstie Simons „assistierende Teilnehmerin“.

Susanne Triebel

Susanne Triebel ist seit 2011 Assistentin im Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz ZuKT und Koordinatorin des international ausgerichteten Masterstudiengang Contemporary Dance Education MA CoDE. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der John Cranko Schule in Stuttgart und der Rheinischen Musikhochschule in Köln. 2009 schloss sie den MA Contemporary Dance Education an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ab. Zwischen ihrem Diplomabschluss und dem Masterstudium tanzte sie mehrere Jahre an den Städtischen Bühnen Münster, dem Staatstheater Mainz, am Staatstheater Darmstadt, am Tanztheater Gießen. Seit 2012 unterrichtet sie im BAtanz Management und betreut im MA CoDE Projekte und Lehrproben.
Susanne Triebe ist aktuell Mitglied der AKT-Sprechergruppe.

Foto: privat

Olaf Höfer

Olaf Höfer begann seine Ausbildung zum Bühnentänzer im Jahr 1964 an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1971 erhielt er ein Engagement am Theater Stralsund. Später wechselte er zum Erich-Weinert-Ensemble, wo er viele Jahre als Solist tanzte. In dieser Zeit war er auch als Solotänzer unter Tom Schilling an der Komischen Oper Berlin tätig. Bereits vor Ende seiner aktiven Laufbahn als Tänzer im Jahr 1986 begann er seine Lehrtätigkeit an der Stattlichen Ballettschule Berlin, die er bis heute fortsetzt. Ab 1990 arbeitete er zusätzlich als Trainingsmeister für das Ballett des Friedrichstadtpalasts und das Fernsehballett des MDR. Er hat viele Kolleg*innen und Studierende erfolgreich auf Wettbewerbe und Aufnahmeprüfungen vorbereitet. Seit 1992 leitet er das Austauschprogramm zwischen der Ballet West Academy der University of Utah und der Staatlichen Ballettschule, in dessen Rahmen er nicht nur die amerikanischen Studierenden, sondern auch die Tänzer*innen der Kompanie Ballet West II in Salt Lake City unterrichtet. Mehrere Jahre lang war er zudem Dozent im Sommerprogramm der Ballet West Academy.

© Bertha Bermudez

Bertha Bermúdez

Bertha Bermúdez war als Tänzerin in einigen der wichtigsten europäischen Tanzkompanien und für bedeutende Choreographen tätig, darunter das Ballett Frankfurt, die Compañia Nacional de Danza in Spanien, die Emio Greco | PC Dance Company, Rui Horta und Paul Selwyn Norton. Seit 2005 konzentriert sich Bertha Bermúdez verstärkt auf die wissenschaftliche Erforschung von Tanzdokumentation und -notation. In diesem Rahmen war sie Co-Direktorin und Koordinatorin der interdisziplinären Forschungsprojekte „(Capturing Intention)“, „Inside Movement Knowledge“ und „Pre-choreographic elements“. Im Jahr 2014 begann sie ihre Promotion an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Amsterdam. Ihre künstlerische Laufbahn verfolgt Bermúdez seit 2009 in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen, mit denen sie Dokumentar- und Tanzfilme, interaktive Installationen und andere Publikationen erarbeitet.